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13. März 2002 | Ausland

Journalist in Khulan erschossen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat den Innenminister Bangladeschs, Altaf Hossain Chowdhury, aufgefordert, den Mord an dem Journalisten Harun-ur-Rashid aufzuklären und die Täter zu bestrafen. Der Korrespondent der Tageszeitung „Dainik Purbanchal“ ist am 2. März in Khulan im Südwesten des Landes erschossen worden. „Gewalttätige Übergriffe auf die Presse in dieser Region werden durch mangelnde Aufklärung und die anhaltende Straflosigkeit der Täter und Auftraggeber gefördert“, sagte dazu Robert Ménard, Generalsekretär der internationalen Menschenrechtsorganisation zur Verteidigung der Pressefreiheit, in Paris. Harun-ur-Rashid galt als erfahrener Journalist. Laut Reporter ohne Grenzen recherchierte er zu linksextremistischen Gruppen und organisiertem Verbrechen in der Region. Trotz mehrfacher Todesdrohungen veröffentlichte er weiter Artikel über Waffen- und Drogenhandel und berichtete über kriminelle Machenschaften der verbotenen kommunistischen Partei. Nach Angaben von RoG sind seit 1996 linksextreme Gruppierungen in Bangladesch für den Tod von acht Journalisten verantwortlich. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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