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29. April 2002 | Ausland

Journalist in Indien erschossen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat Vishnu Kant Shastri, Gouverneur des indischen Bundesstaates Uttar Pradesh, in einem Brief aufgefordert, den Mord an dem Journalisten Paritosh Pandey unverzüglich aufzuklären und die Täter zu bestrafen. Pandey wurde am 14. April 2002 in seinem Heimatort Lucknow von Unbekannten ermordet. Sein Tod stehe offenbar im Zusammenhang mit seiner Recherche über organisiertes Verbrechen, erklärte dazu Robert Ménard, Generalsekretär der internationalen Menschenrechtsorganisation zum Schutz der Pressefreiheit in Paris. Gingen die Täter straflos aus, so würde dies weitere Verunsicherung und Angst bei Kollegen in der Region auslösen. Pandey hatte als Reporter für die lokale Tageszeitung „Jansatta Express“ gearbeitet und Artikel über kriminelle Machenschaften in Lucknow veröffentlicht. Kollegen und Familienangehörige seien überzeugt, dass Pandeys Ermordung in Verbindung zu seinen Artikeln über die Mafia stehe, teilte RoG mit. Auch die örtliche Polizei habe einen Zusammenhang nicht ausgeschlossen. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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