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28. März 2002 | Digitales

IVW: Online-Rechenzentrum wird ausgegliedert

Verwaltungsrat beschließt Umstrukturierung des Online-Bereichs / Schritt zur Sicherung des IVW-Verfahrens als Branchen-Standard

In seiner Sitzung am 20. Februar hat der Verwaltungsrat der IVW beschlossen, den Rechenbetrieb für die Ermittlung der Zugriffszahlen auf Online-Angebote auf einen von der IVW unabhängigen Dienstleister zu übertragen. „Damit wird die Möglichkeit geschaffen, das von der IVW entwickelte skalierbare zentrale Messsystem (SZM) künftig auch für die Ermittlungen der Nutzung von Online-Angeboten von Nicht-Werbeträgern zur Verfügung zu stellen“, erklärte IVW-Hauptgeschäftsführer Georg Wronka in Bonn.

Anders als bei den Print- beziehungsweise elektronischen Medien spielen im Internet Angebote von Nicht-Werbeträgern eine sehr große Rolle. Firmen wie Aral, DaimlerChrysler, Volkswagen oder Online-Banken haben ein großes Interesse, ihre Online-Auftritte nach dem Branchen-Standard messen zu lassen. Durch die Umstellung auf das neue Messverfahren am 1. Januar 2002 ist die Messung nach IVW-Standard nur noch IVW-Mitgliedern – und somit Werbeträgern – möglich. Dadurch bestand die Gefahr, dass sich eine zweite Währung außerhalb der IVW hätte bilden können. So kündigte zum Beispiel Lycos Europe an, im Sommer ein neues Verfahren zur Reichweitenmessung im Internet zu starten. Laut Lycos-Sprecherin Sandra Götz wolle man damit in Konkurrenz zur IVW treten. Das ausgegliederte Rechenzentrum der IVW wird auch Nicht-Werbeträgern als Dienstleister zur Verfügung stehen. Dies bedeutet aber nicht, dass die Nicht-Werbeträger in die IVW-Liste aufgenommen werden oder mit dem IVW-Zeichen werben dürfen.

 

Mit der konkreten Ausgestaltung des Outsourcings wurde der Organisationsausschuss Online-Medien der IVW beauftragt. Die Möglichkeiten reichen dabei von der Beauftragung eines externen Rechenzentrums bis zu der Gründung einer neuen GmbH durch einen Trägerverein der betroffenen Verbände.

 

Quelle: Pressemitteilung IVW; e-Market 20.2.2002

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