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28. April 2004 | Allgemeines

IVW: Leichte Auflagenrückgänge

Überregionale Zeitungen stabil/Wochenzeitungen legen zu/Verluste im Einzelverkauf

Im ersten Quartal 2004 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 28,3 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um –1,97 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit –1,80 Prozent weniger Verluste zu verzeichnen als die in den neuen Ländern: Hier belief sich das Minus auf –3,19 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem ersten Quartal 2003 insgesamt zu Verlusten von –2,31 Prozent (-525.354 Exemplare) auf 22,22 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten ein Minus von 1,98 Prozent (West –2,12 Prozent/Ost –3,35 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen ging um –3,97 Prozent (-204.161 Exemplare) zurück. Die Gattung „überregionale Zeitungen“ blieb gegenüber dem ersten Quartal 2003 mit –0,31 Prozent (5.154 Exemplare) stabil. Die Sonntagszeitungen beendeten das erste Quartal 2004 ebenfalls mit Verlusten von –3,78 Prozent (-160.523 Exemplare). Erneut deutliche Zuwächse um 6,22 Prozent sowohl im Westen wie auch im Osten gab es dagegen bei den Wochenzeitungen (+116.530 Exemplare). Allerdings wurden hier im Vergleich zum Vorjahr 28 statt 25 Titel registriert: Neu aufgenommen wurden die „Katholische Sonntagszeitung für das Erzbistum Berlin“ mit rund 7.000 Exemplaren sowie die „Katholische Sonntagszeitung für das Bistum Regensburg“ mit rund 37.000 Exemplaren.

 

Nach Vertriebswegen differenziert lässt sich einmal mehr feststellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements leicht (-1,27 Prozent) und deutlicher beim Einzelverkauf (-4,84 Prozent) verloren haben; erhebliche Zuwächse gab es beim sonstigen Verkauf (+16,66 Prozent/101.308 Exemplare) und bei den zusätzlich ausgewiesenen Bordexemplaren (+3,71 Prozent/12.306 Exemplare.

In der Kategorie Tagezeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regionalen Zeitungen (-2,14 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-2,26 Prozent). Abonnementzuwächse konnten dagegen die Kaufzeitungen mit +1,48 Prozent verzeichnen. Die Sonntagszeitungen verloren leicht (-0,68 Prozent). Deutliche Zugewinne gab es bei den Wochenzeitungen mit 7,18 Prozent (107.875 Exemplare). Beim Einzelverkauf fällt auf, dass dieser im Westen (-5,02 Prozent) deutlich stärker verloren hat als im Osten (-1,17 Prozent). Bei den überregionalen Zeitungen geht das Minus von 9,16 Prozent sogar ausschließlich auf geringere Verkäufe im Westen zurück (-9,31 Prozent), im Osten legen die überregionalen Zeitungen dagegen sogar um 6,38 Prozent zu – allerdings auf einer sehr geringen Basis.

 

Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen. Darüber hinaus kann die Auswertung von der Homepage des BDZV (www.bdzv.de) unter Markttrends und Daten heruntergeladen werden. Kontakt: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon 069/973822-48, E-Mail wrzeciono@zmg.de.

 

Internet: www.zmg.de

 

Download der IVW-Auflagen 1. Quartal 2004

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