Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

01. Oktober 2001 | Digitales

IVW: Ab 1. November wird neu gezählt

Zentrales Messverfahren: einfacher, zuverlässiger, leistungsfähiger

Zum 1. November 2001 stellt die IVW auf ihr neues Online-Zählverfahren um. Bei der Entwicklung dieses Verfahrens war der BDZV maßgeblich beteiligt. Mit ihm ist eine bessere, schnellere und aussagefähigere Generierung von Daten der Online-Werbeträger garantiert. Eine Ablösung des seit 1997 gültigen Zählverfahrens war notwendig geworden, da es aufgrund des kontinuierlich zunehmenden Verkehrs im Internet den heutigen Anforderungen kaum mehr gewachsen war.

„Mit dem neuen Online-Zählverfahren steht die IVW technisch an der Spitze. Die Dynamik des Internets verlangt von uns eine entsprechend rasche Weiterentwicklung des Zählverfahrens. Denn nur so kann das Internet seinen Platz als unumgänglicher Werbeträger im Media Mix behaupten“, so Wolfgang Neuber, Leiter der IVW-Online.

 

Das „Skalierbare Zentrale Messverfahren“ (SZM) sei bedienungsfreundlich, einfach zu handhaben, zuverlässig und leistungsfähig. Während bei der alten Methode eine Software bei jedem einzelnen Angebot installiert werden musste, sammelt das SZM seine Informationen über spezielle Mess-Rechner, die sogenannten IVW-Boxen, ein. Zur Zeit sind 50 dieser Boxen an den Knotenpunkten im Internet platziert, weitere werden folgen. Bei einer möglichen Spitzenlast von 25.000 Zugriffen pro Sekunde wäre theoretisch jede dieser Boxen alleine in der Lage, alle derzeitigen Zugriffe auf deutsche Online-Werbeträger zu messen.

 

Nicht nur auf technischer Basis, sondern auch in der Erkennung von Strukturen in der Internetnutzung schöpft das neue Verfahren die aktuellen Möglichkeiten aus. Die zu einem Nutzungsvorgang (Visit) gehörenden PageImpressions (PI) werden mithilfe von datenschutzrechtlich völlig unbedenklichen Markierungen der Surfer (so genannte Session-Cookies) zugeordnet und dadurch deutlich besser erkannt. Die Folge sind längere Ketten von PageImpressions pro Visit, die besser als vorher die Tiefe der Nutzungsvorgänge abbilden.

 

Technologisch ist das SZM in der Lage, auch weitere Messwerte zu ermitteln. Intensiv gearbeitet wird bei der IVW an der „View time“ als weitere Messgröße. „View time“ erfasst die Zeit, die ein Nutzer auf den Seiten eines Online-Angebots verbringt. Diese Größe würde weitere Transparenz bringen, da Websites mit so genannten „PI-Maschinen“ (das sind beispielsweise Spiele, die in kurzer Zeit viele PageImpressions erzeugen) gegenüber inhaltestarken Seiten, wie die Zeitungsangebote, besser abgegrenzt werden können.

zurück