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26. Juli 2005 | Allgemeines

IVW: 27,4 Millionen Zeitungen verkauft

Überregionale Zeitungen legen leicht zu / Rückgänge vor allem in Ostdeutschland

Im zweiten Quartal 2005 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 27,4 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag. Im Vergleich zum entsprechendem Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um -2,8 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit -2,52 Prozent weniger Verluste zu verzeichnen als die in Ostdeutschland: Hier belief sich der Rückgang auf -4,8 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2004 insgesamt zu Verlusten von -1,97 Prozent (-435.043 Exemplare) auf 21,66 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten ein Minus von 1,93 Prozent (West -1,43 Prozent/ Ost -4,05 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen ging um -2,93 Prozent (-146.688 Exemplare) zurück. Die Gattung „überregionale Zeitungen“ gewann gegenüber dem zweiten Quartal 2004 mit 0,6 Prozent (10.390 Exemplare) leicht hinzu. Die Sonntagszeitungen beendeten das zweite Quartal 2005 mit deutlichen Verlusten (-7,92 Prozent/ -329.652 Exemplare). Dies ist nicht zuletzt auf die Einstellung eines Titels zurückzuführen. Die Gattung Wochenzeitungen verlor -1,25 Prozent (-24.175 Exemplare). Hier gab es jedoch leichte Zuwächse im Westen um 0,6 Prozent beziehungsweise 11.137 Exemplare, während das überproportionale Minus im Osten von 72,7 Prozent auch auf die nicht aktualisierten Meldezahlen für einen Titel („Russkaja Germania“) zurückzuführen ist.

 

Nach Vertriebswegen differenziert, lässt sich feststellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements unterdurchschnittlich (-2,65 Prozent) und beim Einzelverkauf überdurchschnittlich (-4,36 Prozent) verloren haben. Starke Zuwächse gab es beim Sonstigen Verkauf (+10,05 Prozent/ 66.577 Exemplare) und bei den eigens ausgewiesenen Bordexemplaren (+4,17 Prozent/ 15.626 Exemplare).

In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste bei den lokalen und regionalen Zeitungen (-2,01 Prozent) und den überregionalen Zeitungen (-0,83 Prozent). Abonnementszuwächse konnten dagegen einmal mehr die Kaufzeitungen mit +9,55 Prozent verzeichnen. Die Sonntagszeitungen verloren deutlich (-15,68 Prozent); auch hier dürfte sich besonders die Einstellung der „HNA-Sonntagszeit“ in Kassel zum Ende des Jahres 2004 als eigenständiger Sonntagstitel bemerkbar machen. Die Wochenzeitungen gewannen leicht hinzu mit 0,5 Prozent. Die Verluste im Einzelverkauf liegen bei den Tageszeitungen im Westen (-3,74 Prozent) leicht unter denen im Osten (-4,97 Prozent). Bei den überregionalen Zeitungen fällt die Spreizung erheblich deutlicher aus: West -3,33 Prozent, Ost -34,98 Prozent – letztere allerdings auf einer im Vergleich geringen Basis (-1.289 Exemplare). Bei den aufgrund ihrer hochwertigen Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren fällt auf, dass den Zuwächsen insgesamt im Westen (+4,50 Prozent) deutliche Rückgänge im Osten (-11,05 Prozent) gegenüber stehen. Dabei wird das Minus im Osten ausschließlich durch Rückgänge bei lokalen/ regionalen Zeitungen hervorgerufen. Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen. Kontakt: ZMG, Urszula Wrzeciono, Telefon: 069/97382248, E-Mail: wrzeciono@zmg.de

 

Download der IVW-Auflagen 2. Quartal 2005

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