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04. November 2010 | Allgemeines

IVW: 24,42 Millionen Exemplare pro Erscheinungstag im 3. Quartal

Bordexemplare mit leichtem Plus / Rückgänge bei Einzelverkauf und sonstiger Verkauf

Themen: IVW, Reichweiten

Im dritten Quartal 2010 haben die deutschen Zeitungsverlage 24,42 Millionen Tages-, Wo-chen- und Sonntagszeitungen pro Erschei-nungstag verkauft. Verglichen mit dem ent-sprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um 2,86 Prozent (-719.198 Exemplare). Nicht mitgezählt in der Gesamt-auflage werden die knapp 100.000 E-Paper-Ausgaben, die gegenüber dem entsprechen¬den Vorjahresquartal einen Netto-Zuwachs von fast zwölf Prozent verzeichnen konnten.

Etwas positiver war die Auflagenentwicklung bei den Sonntagszeitungen, die auf ein Minus von 1,33 Prozent beziehungsweise 46.264 Exempla­ren kamen. Die geringsten Verluste wiesen die Wochenzeitungen aus, die weniger als einen Prozentpunkt (17.216 Exemplare) ihrer Auflage verloren.

Bei der Betrachtung der Vertriebswege ist fest­zustellen, dass die Zeitungen bei den Abonne­ments unterdurchschnittlich (1,95 Prozent) und im Einzelverkauf stärker (6,97 Prozent) verloren haben. Die Sonstigen Verkäufe beendeten das Quartal mit einem Minus von 8,12 Prozent. Leichte Zuwächse konnten hingegen bei den Bordexemplaren verbucht werden. Über diesen Vertriebsweg wurden 2.226 Exemplare (0,38 Prozent) mehr als im Vorjahresquartal abgesetzt.

Abonnement stabil

Der Vertriebsweg Abonnement erwies sich wieder einmal als der stabilste. Bei den lokalen und regionalen Titeln und den überregionalen Zeitungen gab es leichte Verluste (1,98 / bezie­hungsweise 2,54 Prozent), die Kaufzeitungen gewannen beim Abonnement erneut hinzu (3,31 Prozent/ +6.151 Exemplare). Damit konnte der positive Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt werden. Zuwächse im Abo verzeichneten auch die Sonntagszeitungen (1,1 Prozent). Die Wo­chenzeitungen blieben de facto auf dem Niveau von 2009 (minus 448 Exemplare).

Anders im Einzelverkauf: Dort wiesen im dritten Quartal alle Kategorien ein Minus aus: Tages­zeitungen 6,97 Prozent; Sonntagszeitungen 2,63 Prozent; Wochenzeitungen 3,37 Prozent.

Deutlich heterogener präsentierte sich hinge­gen der Sonstige Verkauf. Zwar verzeichneten die Zeitungen insgesamt auch in dieser Kategorie einen Verlust von 6,52 Prozent (52.648 Exempla­ren) auf 754.226 verkaufte Ausgaben. Doch konnten sowohl die Kaufzeitungen (plus 1,24 Prozent) als auch die Sonntagszeitungen mit plus 3,3 Prozent Zuwächse erwirtschaften. Die lokalen und regionalen Abo-Zeitungen meldeten Verluste von 12,31 Prozent / 41.247 Exemplare, ebenso die überregionalen Zeitungen (5,33 Prozent / 7.016 Exemplare) und die Wochentitel (6,23 Prozent / 8.710 Exemplare).

Bei den aufgrund ihrer attraktiven Leserschaft eigens ausgewiesenen Bordexemplaren wurde für alle Zeitungen ein Plus von 0,38 Prozent (2.226 Exemplare) ermittelt. Dabei meldeten die lokalen und regionalen Abo-Titel ein Plus von 3,89 Prozent (2.179 Exemplare), die überregio­nalen Zeitungen von 3,14 Prozent und die Kauf­zeitungen 0,28 Prozent. Die Bordauflage der Sonntagszeitungen fiel um 2,85 Prozent und die der Wochenzeitungen um 6,25 Prozent auf 44.898 verkaufte Exemplare.

Deutliche Zuwächse bei E-Paper

Im Digitalbereich konnten die Verlage erneut deutlich mehr Exemplare als im Vorjahresquartal absetzen. Mit 97.395 verkauften E-Paper-Exemplaren wurde ein neuer Rekordwert er­reicht. Dieser gliedert sich in 23.107 Abonne­ments, 74.220 Sonstige Verkäufe und 68 Einzel­verkäufe. Durch die drei Titel, die im 3. Quartal 2010 erstmals ihre E-Paper meldeten, steigerte sich die verkaufte Auflage im Vergleich zum 3. Quartal 2009 um 18,09 Prozent. Vergleicht man nur die Titel, für die für beide Jahre E-Paper-Auflagen vorliegen, erzielten diese einen immer noch erheblichen Zuwachs von 12,24 Prozent.

Eine detaillierte Analyse kann bei der ZMG in Frankfurt am Main abgefordert werden.

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