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13. Mai 2002 | Ausland

Iranischer Journalist verhaftet

Der iranische Journalist Ahmad Zaydabadi von der reformorientierten Zeitung „Hamschahri“ ist wegen „Untergrabung des islamischen Systems“ zu einer Haftstrafe von 23 Monaten verurteilt worden. Laut der iranischen Tageszeitung „Bonyan“ wirft das Teheraner Gericht dem Journalisten ferner vor, die nationale Sicherheit gefährdet zu haben. Darüber hinaus sei er mit einem fünfjährigen Berufsverbot belegt worden, erklärte Zaydabadi gegenüber „Bonyan“. Die Deutsche Presse-Agentur teilt in diesem Zusammenhang mit, dass innerhalb von zwei Jahren mehr als 45 reformorientierte Publikationen wegen angeblicher Untergrabung des islamischen Systems und Beleidigung geschlossen worden seien. Laut Reporter ohne Grenzen befinden sich derzeit im Iran zwölf Journalisten in Haft.

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