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24. September 1998 | Ausland

Iranische Journalisten verhaftet

Einen "erneuten, heftigen Schlag gegen die Pressefreiheit in Iran" kritisiert die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) in Berlin. Wie ROG mitteilt, wurden am 16. September 1998 drei Mitarbeiter der iranischen Tageszeitung "Tous" nach kritischen Berichten über den iranischen Militär-Aufmarsch gegen Afghanistan verhaftet. Die Zeitung wurde von den Behörden geschlossen. Den Festgenommenen - Herausgeber Mashallah Chamsolvaezine, Chefredakteur Hamid Reza Djalaipur und Mitherausgeber Mohammed Djavadi-Hessar - drohe ein Verfahren vor dem "islamischen Revolutionsgericht". Die zu erwartende Anklage: "Angriff auf die Sicherheit des Staates" sei nach iranischem Recht mit drastischen Strafen verbunden. Vor diesem Hintergrund forderten Reporter ohne Grenzen und die Internationale Liga für Menschenrechte in einer gemeinsamen Erklärung in Paris, daß "die Pressefreiheit nicht als Objekt interner Machtkämpfe des Iran dienen und zur Geisel der ultra-konservativen Kräfte werden" dürfe. Beide Organisationen verlangen die sofortige Freilassung der verhafteten Journalisten und die Aufhebung des Erscheinungsverbots ihrer Zeitung.

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