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08. Oktober 1998 | Ausland

Iranische Journalisten kämpfen für Pressefreiheit

265 iranische Journalisten haben gegen Einschränkungen der Pressefreiheit in ihrem Land protestiert. In einer Stellungnahme hätten sie sich gegen eine Kampagne gewandt, mit der die konservative Opposition seit kurzem die moderate Presse im Iran bekämpft, berichtete die Tageszeitung "Zan" am 27. September 1998. Die Redakteure verlangten rechtlichen Beistand für verhaftete Kollegen und Besuchsrechte für deren Familien. Das religiöse Oberhaupt des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, hatte vor kurzem mit kritischen Bemerkungen dafür gesorgt, daß die von der Opposition dominierte Justiz vor allem gegen solche Zeitungen vorgeht, die den gemäßigten iranischen Präsidenten Mohammed Chatami unterstützen. Als erste wurden drei Reporter der regierungsnahen Zeitung "Toos" festgenommen. Angeblich verstoße die moderate Presse mit ihren Berichten gegen nationale Interessen und die religiösen Gefühle der Bevölkerung.

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