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04. Juli 2003 | Ausland

Iran: Journalisten verhaftet

Scharfen Protest hat die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) gegen die Verhaftung von Journalisten im Zusammenhang mit den Anti-Regierungsdemonstrationen im Iran eingelegt. Zuletzt waren Mitte Juni der freie Journalist Amir Teirani und Mohamed Reza Bouzeri von „Golestan-e-Iran“ festgenommen worden mit dem Vorwurf, in Kontakt zu Studenten gestanden und die Proteste angestiftet zu haben. Insgesamt seien, berichtet RoG, seit Beginn der Demonstrationen wegen angeblicher „Volksaufwiegelung“ mindestens acht Journalisten hinter Gitter gebracht worden, unter ihnen auch Reza Alijani, Träger des RoG-Menschenrechtspreises 2001. Die internationale Organisation zur Verteidigung der Pressefreiheit forderte die sofortige Freilassung aller gefangenen Journalisten. Sie seien „willkürlich und unter fadenscheinigen Vorwänden verhaftet“ worden, kritisierte RoG-Generalsekretär Robert Ménard in Paris. Die Journalisten hätten kein Verbrechen begangen, sondern würden allein wegen ihrer kritischen Haltung zum Regime verfolgt. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Sabina Strunk, Telefon 030/6158585, E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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