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17. Juli 2003 | Ausland

Iran: Fotojournalistin zu Tode gekommen

Die kanadische Fotojournalistin Zahra Kazemi, die sich wegen einer Fotoreportage im Iran aufhielt, war am 23. Juni von iranischen Sicherheitskräften festgenommen worden und am 12. Juli im Militärkrankenhaus von Teheran gestorben. Berichten zufolge starb sie an einer Hirnblutung. Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hatte die iranischen Behörden aufgefordert, eine unabhängige Untersuchungskommission zu ermächtigen, die Situation der Pressefreiheit und die Hintergründe des Todesfalls vor Ort zu untersuchen. Mittlerweile musste die iranische Regierung eingestehen, dass die Journalistin ihren nach der Verhaftung erlittenen Kopfverletzungen erlegen war. RoG-Generalsekretär Robert Ménard weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es im Iran in den vergangenen Wochen zahlreiche Festnahmen und massive Repressionen gegenüber Pressevertretern gegeben habe. Es herrsche ein „Klima der Angst unter den Journalisten, das durch den Tod von Kazemi verschärft wurde“. Seit Beginn der studentischen Proteste Anfang Juni 2003 wurden RoG zufolge mindestens 14 Journalisten verhaftet; insgesamt 22 Journalisten sitzen derzeit im Iran hinter Gittern. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Sabina Strunk; Telefon 030/6158585, E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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