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07. August 2006 | Ausland

Irak: 100. Journalist seit Kriegsbeginn getötet

Seit Beginn des Irak-Kriegs im März 2003 sind dort mindestens 100 Journalisten und Medien­mitarbeiter getötet worden. Zuletzt wurde am 1. Juli 2006 die Leiche des irakischen Journalisten Adel Nadschi el Mansuri gefunden; der Korres­pondent des iranischen Fernsehsenders „El Alam“ war am Tag zuvor vor seinem Haus in Bagdad verschleppt worden. Kein bewaffneter Konflikt seit dem Zweiten Weltkrieg habe so viele Todesopfer unter Reportern gefordert, heißt es dazu von der Menschenrechtsorganisation Re­porter ohne Grenzen (ROG). „Die irakische Re­gierung müsse alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Verantwortlichen zu finden und zur Re­chenschaft zur ziehen. Es sei absolut inakzepta­bel, dass nichts unternommen werde, um diese immer alltäglicher werdenden Morde aufzuklären und Journalisten zu schützen“, stellte ROG fest. Die Organisation untersucht derzeit zwei weitere Todesfälle. Neben den 100 bekannten getöteten Medienleuten sind laut ROG mindestens zwei vermisst, drei weitere würden als Geiseln gehal­ten.

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