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02. März 2006 | Veranstaltungen

IPI-Weltkongress in Edinburgh

George Reid, Vorsitzender des schottischen Parlaments, und Mark Thompson, Generaldirek­tor der BBC, werden den Weltkongress und die 55. Generalversammlung des Internationalen Presseinstituts (IPI) eröffnen, die vom 27. bis 30. Mai 2006 in Edinburgh stattfinden. Anders als in den vergangenen Jahren wird es nicht das eine Thema oder den einen Kontinent geben, die den Kongress beherrschen, stattdessen greifen die Veranstalter verschiedene kontroverse Fragen auf, wobei sich die Bedrohung der Pressefreiheit als roter Faden durchs Programm zieht. Diskutiert wird unter anderem die Zukunftsfähigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Bedeutung des Internet (Citizen-)Journalismus, die Selbst­vergewisserung der lokalen/regionalen Identität mit Hilfe lokaler Medienangebote. Es wird um die große Rolle gehen, die Nachrichten aus Afrika im vergangenen Jahr in den Medien gespielt haben – und ihre gleichsam ersatzlose Verdrängung, ohne dass die zugrunde liegenden Probleme auch nur ansatzweise gelöst wären. Ein weiteres zentrales Thema ist die Gefahr, der sich Journa­listen bei der Arbeit in Kriegs- und Krisengebieten aussetzen. Und auch der so genannte Karikatu­renstreit, der hier allerdings noch das Label „dä­nisch“ trägt, wird aufgegriffen. Das IPI habe „tu­multöse“ Jahre hinter sich und stehe nun vor wichtigen Entscheidungen, schreiben die Veran­stalter in ihrer Einladung zum Kongress. Vor die­sem Hintergrund sei das Engagement möglichst zahlreicher Teilnehmer ganz besonders wichtig. Im Anschluss besteht Gelegenheit zu verschie­denen mehrtägigen Ausflügen durch Schottland. Die Teilnahmegebühr am Kongress beträgt 1.100 Euro; Begleitpersonen zahlen 500 Euro.

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