Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

03. September 2007 | Ausland

IPI protestiert gegen BBC-Abschaltung in Moskau

Das Internationale Presse-Institut (IPI) in Wien hat am 20. August 2007 gegen die Abschaltung der UKW-Sendungen des britischen Rundfunks BBC in Moskau durch den dortigen Privatsender Bolschoje Radio protestiert. Der Sender hatte am 17. August überraschend bekannt gegeben, dass er die Programm BBC-Weltdienstes nicht länger ausstrahlen werde. Die russische Lizensierungs­behörde erklärte, es handele sich um einen ge­wöhnlichen Vorgang, der nicht mit den schwieri­gen Beziehungen zwischen Russland und Großb­ritannien zusammenhänge. Nach einer Presse­mitteilung der BBC war Bolschoje Radio aller­dings von den staatlichen Stellen gezwungen worden, die Weiterverbreitung der gewöhnlich über Kurzwelle oder Satellit ausgestrahlten Sen­dungen zu stoppen. Anderenfalls sei die Schlie­ßung der Station angedroht worden. IPI-Direktor Johann P. Fritz erklärte dazu, er hoffe, dass die Abschaltung des BBC-Dienstes „nicht den Beginn der Einschränkung der Pressefreiheit und Mei­nungsfreiheit bedeutet, wie sie während des Kal­ten Krieges stattfand“. Die russische Regierung versuche bereits seit dem Jahr 2000, mehr Kont­rolle insbesondere über die elektronischen Me­dien zu gewinnen. Mit Blick auf die anstehende Parlamentswahl 2007 und die Präsidentschafts­wahl 2008 vermutete Fritz, hier handele es sich um einen Versuch, „die Medien in dieser ent­scheidenden Phase zu kontrollieren“.

zurück