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01. Juli 1999 | Ausland

IPI: Journalisten weltweit bedroht

Das Leben von Journalisten ist weltweit vor allem durch Bürgerkriege und Drogengeschäfte bedroht. Allein im vergangenen Jahr fanden wahrscheinlich 50 Journalisten bei oder wegen ihrer Arbeit den Tod, hat das Internationale Presse Institut (IPI) am 14. Juni 1999 in Wien berichtet. 31 Fälle seien eindeutig belegt; 19 weitere würden noch untersucht. Besonders viele ermordete Journalisten waren danach in Kolumbien, Brasilien und Mexiko zu beklagen. Aber auch in der ehemaligen Sowjetunion registrierte das IPI vier getötete Reporter. Im laufenden Jahr kamen nach Darstellung der Organisation mindestens 18 weitere Journalisten ums Leben, die meisten von ihnen in Sierra Leone. Zu den Getöteten zählen auch drei chinesische Medienvertreter, die beim irrtümlichen Beschuß der chinesischen Botschaft in Belgrad durch NATO-Flugzeuge ihr Leben lassen mußten, sowie die beiden "Stern"-Mitarbeiter, die einem Hinterhalt zum Opfer fielen.

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