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11. April 2006 | Ausland

IPI: 65 Journalisten 2005 bei Berufsausübung getötet

Im vergangenen Jahr sind nach einer Übersicht des Internationalen Presse-Instituts (IPI) weltweit 65 Journalisten bei der Berufsausübung getötet worden. Dabei blieb der Irak mit 23 getöteten Reportern das gefährlichste Land für Journalis­ten. 20 Journalisten starben in Asien einen ge­waltsamen Tod; allein neun von ihnen wurden auf den Philippinen ermordet. Damit sei die Inselre­publik, hieß es in dem am 30. März 2006 in Wien veröffentlichten IPI-Bericht 2005, der gefähr­lichste Arbeitsplatz für Journalisten außerhalb einer Krisenregion. Das IPI, eine Vereinigung von Journalisten und Chefredakteuren, hatte aber auch Positives zu berichten: So sei in einigen Ländern – darunter Chile, Guatemala, Honduras und Panama – eine Lockerung von Gesetzen zu registrieren, die die freie Berichterstattung ein­schränkten. Zur Pressefreiheit in den USA heißt es in dem Report, dass Einschränkungen beim Zugang zu Informationen und die juristische Ver­folgung journalistischer Quellen das vergangene Jahr (2005) zu einem schwierigen Jahr für die Medien gemacht hätten. Es habe eine „spürbare Veränderung“ bei der Einschätzung der demokra­tischen Funktion der Medien gegeben, sagte IPI-Direktor Johann Fritz. Es gebe nun „eine Besorg­nis erregende politische Grundhaltung, die einige Bereiche der journalistischen Arbeit als schädlich für den Kampf gegen den Terror und die Bezie­hungen zum Islam ansieht“.

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