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26. Juli 2005 | Ausland

IPI: 40 Journalisten im ersten Halbjahr 2005 getötet

2005 entwickelt sich zu einem „weiteren tödlichen Jahr“ für Journalisten, heißt es in einer Mitteilung des Internationalen Presse-Instituts (IPI) in Wien. Danach sind in diesem Jahr bereits 40 Journalisten ums Leben gekommen, im letzten waren es weltweit 78. Mindestens elf Journalisten und Medienarbeiter starben allein im Irak einen unnatürlichen Tod, sechs Journalisten wurden auf den Philippinen getötet, jeweils zwei in Bangladesh, Brasilien, Kolumbien, Haiti, Mexiko, Pakistan und Somalia sowie in neun anderen Ländern. Neben den Journalisten in Krisengebieten seien es vor allem Journalisten, die sich mit Korruption und Drogenhandel befassten, die ihr Leben lassen mussten, meinte das IPI. Im Irak seien mehrere irakische Journalisten ermordet worden, weil sie für westliche oder amerikanische Zeitungen oder Sender arbeiteten. Während einige Journalisten zufällig in die Schusslinie von Konfliktparteien geraten seien, seien weit mehr mit Absicht getötet worden, machte IPI-Direktor Johann P. Fritz deutlich. In vielen Fällen hätten die Täter keine Strafverfolgung zu befürchten. „Zu oft gibt es nur einen geringen oder gar keinen Hinweis darauf, dass die Behörden eine Anstrengung unternehmen, um diejenigen, die diese abscheulichen Verbrechen begehen, vor Gericht zu bringen“, kritisierte Fritz.

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