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26. November 2004 | Namen und Nachrichten

Investor für den „Aufbau“

Die jüdische Zeitung „Aufbau“ hat einen Investor gefunden: Die Jüdische Medien AG in Zürich hat die Verlagsrechte der im April 2004 wegen akuter Finanznot eingestellten Zeitung gekauft und wird sie, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („F.A.Z.“) berichtet, von Januar 2005 an als neu konzipiertes Monatsmagazin weiterführen. Der „Aufbau“ wurde 1934 als Zeitung der deutschsprachigen jüdischen Emigranten in New York gegründet. In den letzten beiden Jahrzehnten wurde die Gruppe potenzieller Leser jedoch immer kleiner; daran konnte auch die im Jahr 2002 eingeführte Neuerung, die Zeitung zur Hälfte in englischer Sprache erscheinen zu lassen, und die Einrichtung eines Berliner Büros nichts Wesentliches ändern. Künftig soll sich der „Aufbau“ nach dem Willen der Jüdischen Medien AG insbesondere den Themen und Entwicklungen der jüdischen Welt in Kultur, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zuwenden. Der bisherige Chefredakteur Andreas Mink wird für die Amerikaredaktion verantwortlich sein. Die Stammredaktion sitzt laut „F.A.Z.“ unter Leitung von Yves Kugelmann, dem Chefredakteur der Jüdischen Medien AG, in Zürich. Weitere Büros gibt es in Jerusalem und Berlin.

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