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21. Oktober 2005 | Allgemeines

Internet wird als Vertriebsschiene immer wichtiger

Allensbach mit ACTA 2005

Rund 65 Prozent der 14- bis 64-jährigen Bevölkerung verfügen mittlerweile in ihrem Haushalt über einen Internetzugang, weitere 13 Prozent planen die Nutzung in absehbarer Zeit. Knapp 30 Prozent nutzen das Internet täglich, weitere 21 Prozent mehrmals in der Woche. Die Nutzungsdauer steigt kontinuierlich an. 44 Prozent der Internetnutzer sind im Durchschnitt täglich länger als eine Stunde online. Das sind Ergebnisse der jüngsten Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) 2005, die im Oktober 2005 vorgestellt wurde.

Danach hat die Zahl der PC-Anwender seit dem vergangenen Jahr um etwas mehr als eine Million auf 36,8 Millionen Personen zugenommen. Die Internetgemeinde ist auf 31,8 Millionen Personen gewachsen, die Zahl der Online-Käufer auf 24,8 Millionen. Ein Handy haben laut ACTA 85 Prozent der 14- bis 64-Jährigen (rund 43 Millionen Bundesbürger) zur Verfügung.

Das Internet gewinnt als Informationsquelle der Bevölkerung kontinuierlich an Bedeutung. Auch in der aktuellen Untersuchung bestätige sich jedoch, teilte das Institut für Demoskopie Allensbach dazu mit, dass der Kreis, der regelmäßig aktuelle Informationen über Politik, Wirtschaft, Sport oder Kultur aus dem Netz beziehe, „eng begrenzt bleibt“. So nutzen zwar bereits 38 Prozent der Bevölkerung zwischen 14 und 64 Jahren aktuelle politische Informationen online, jedoch unverändert nur knapp neun Prozent häufiger oder regelmäßig. Damit ist das Internet aus Sicht der ACTA „das Medium der gezielten Informationssuche, das in der Regel ein aktiviertes und strukturiertes Informationsinteresse voraussetzt“.

Das IfD Allensbach führt die ACTA seit 1997 durch, um die Ausbreitung der neuen Technologien in den privaten Haushalten, die Entwicklung der Nutzung und die Auswirkungen auf das Informations- und Konsumverhalten zu dokumentieren. Für die aktuelle Untersuchung wurden im Zeitraum Januar bis August 2005 10.329 Personen befragt.

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