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22. Mai 1997 | Digitales

Internet via Breitbandkabel

Auf dem Werbegipfel München (14.-15. Mai 1997) startete die Kabelfernsehen München ServiCenter (KMS), Tochter der Münchner Gesellschaft für Kabelkommunikation mbH (MGK), eine Deutschland-Premiere: Die 430.000 Breitbandkabelkunden in der Münchener City könnte über einen Kanal auf 71,7 MHz Multimediadienste auf dem PC empfangen und mit einem von der KMS vertriebenen Conditional-Access (CA) beziehungsweise Kabelmodem mit Highspeed im World Wide Web surfen. Telefonkosten erübrigen sich in Zukunft nicht nur fürs Internet, sondern auch für Business-Anwendungen, Datentransfer in großen Mengen und für die Nutzung lokaler Online-Dienste und anderen interaktiven Anwendungen. Die Bayerische Landeszentrale für neue Meiden (BLM) hat das Projekt, das eigentlich schon im vergangenen Oktober starten sollte, unter dem Namen "Cyber World" am 14.5.1996 lizenziert. Der Conditional Access ist von Future Labor (IBM Israel) entwickelt worden und als PC-Steckkarte bei der KMS zu mieten oder zu kaufen. Allerdings ist es derzeit noch nicht kompatibel mit der d-Box, was allerdings geplant ist. Die bislang analoge Modulation würde dann durch die digitale Technik ersetzt.

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