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01. April 1999 | Recht

Internet-Gegendarstellung nur bei Verlagsangeboten

Aus einem Beschluß des Landgerichts Düsseldorf (Aktenzeichen: 12 O 132/98) geht hervor, daß wegen Tatsachenbehauptung auf einer Internet-Homepage im Regelfall keine Gegendarstellung verlangt werden kann. Das Gericht berief sich in seiner Begründung auf den Mediendienstestaatsvertrag, der lediglich für "Anbieter von journalistisch redaktionell gestalteten Angeboten, in denen vollständig oder teilweise Inhalte periodischer Druckerzeugnisse in Text und Bild wiedergegeben oder in periodischer Folge Texte verbreitet werden", das heißt für Online-Angebote von Zeitungen oder Verlagen, einen Gegendarstellungsanspruch vorsieht.

Quelle: dpa-Informationen, 4.2.1999

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