Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

28. Januar 2002 | Ausland

Internationaler Zeitungsverband: 60 Medienvertreter 2001 getötet

Im Jahr 2001 sind 60 Journalisten und andere Medienvertreter bei der Ausübung ihres Berufs nach einer Bilanz des Internationalen Zeitungs-Verbands (Association Mondiale des Journaux/AMJ) getötet worden. Wie die in Paris ansässige Organisation am 22. Januar 2002 bekanntgab sei damit die Zahl der Todesfälle gegenüber dem Vorjahr um sieben gestiegen. Neben Afghanistan, wo Ende des vergangenen Jahres acht Journalisten ums Leben kamen, gelte als „mörderischstes Land für die Branche“ nach wie vor Kolumbien. Hier starben 2001 zehn Medienvertreter; seit 1997 kamen hier 31 Journalisten zu Tode, Dutzende wurden entführt und mehr als 100 mussten in Exil flüchten. Vor kurzem hatte die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen („BDZV intern“ berichtete) für das vergangene Jahr von 31 ermordeten Journalisten berichtet. Da die AMJ den Begriff der Medienvertreter sehr breit auslegt, fällt die traurige Bilanz hier traditionell noch deutlich schlimmer aus.

zurück