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15. April 2013 | Veranstaltungen

Internationaler Tag der Pressefreiheit - 3. Mai

Podiumsdiskussion im Haus der Presse/ Digitale Quellen: Wer schützt die (Presse-)Freiheit im Internet?

Unter dem Motto: Digitale Quellen: Wer schützt die (Presse-)Freiheit im Internet? veranstalten anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit BDZV, Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und Reporter ohne Grenzen (ROG) am 2. Mai im Haus der Presse (ab 18.30 Uhr) gemeinsam eine Diskussionsrunde.

logos Am Podium: Astrid Herbold, IT-Journalistin, Berlin; Frank Jansen, Redakteur „Der Tagesspiegel“, bekannt für seine Rechtsextremismus-Recherchen, Berlin; Lucas Josten; Mitglied im Kabinett der EU-Kommissa­rin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, Brüssel; Arne König, Prä­sident der Euro­päischen Journalisten-Föderation, Stockholm; Peter Schaar, Bun­desbeauftragter für den Datenschutz, Berlin. Die Moderation übernimmt Matthias Spielkamp, Vor­standsmitglied von Reporter ohne Grenzen. Kontakt und Anmeldung: BDZV, Kathrin Biallas, Telefon 030/726298-211, E-Mail biallas(at)bdzv.de.

 

Im Mittelpunkt wird u.a der Quellenschutz als ein ehernes Prinzip der freien Presse stehen. Im digitalen Zeit­alter reicht es jedoch nicht mehr aus, vertrauliche Papiere sicher zu verwahren und die Identität von Informanten zu verschweigen. Informationen über journalistische Quellen finden übereifrige Ermittler und Geheimdienste auch anderswo: auf Com­puterfestplatten und Handys oder in der Datenspur, die Rechercheure im Internet hinterlassen. Und dabei geht es nicht nur um den Schutz von Whistleblowern, de­nen schlimmstenfalls ein rechtsstaatlicher Prozess droht. In Konfliktgebieten wie Syrien kann das Adressbuch auf dem verlorenen Smartphone eines Journalisten Dutzende Menschenleben gefährden, wenn es in die falschen Hände gerät.

 

In der Diskussionsrunde wird es daher um Fragen gehen wie: Was bedeuten immer weiter reichende staatliche Befugnisse zur Telefon- und Internetüberwachung für den Quellenschutz? Welche gesetzlichen Regelungen sind auf nationaler und EU-Ebene nötig, um die Vertraulichkeit journalistischer Recherchen zu schützen. Und was können Journalisten im Arbeitsalltag selbst dazu beitragen, ihre Quellen nicht durch Unkenntnis oder Leichtfertigkeit im Umgang mit Internet und digitalen Geräten zu gefährden?

WPFD Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit wird dpa ein Interview mit BDZV-Präsident Helmut Heinen führen, das den Redaktionen ab 1. Mai zur Verfügung steht. Darüber hinaus bietet der BDZV mehrere Karikaturen der diesjährigen Gewinner des Karikaturenpreises der deutschen Zeitungen für den unentgeltlichen Abdruck an. Sie können ab 29. April 2013 von der Website des BDZV unter www.bdzv.de/pressefreiheit2013.html abgerufen werden. Der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien WAN-IFRA stellt auf seiner Website www.wan-ifra.org unter "Press Freedom" unter anderem sieben Fotos von Agence France-Presse zur Verfügung, die unter Hinweis auf die Quelle ebenfalls unentgeltlich zur Berichterstattung anlässlich des 3. Mai eingesetzt werden dürfen. Ferner gibt es mehrere emotional sehr berührende Anzeigenmotive, die Menschen mit zugenähten oder zugetackerten Mündern zeigen und (als Beispiel) die Botschaft: "In Mexiko haben Drogenkartelle die Presse zum Verstummen gebracht."

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