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22. April 2005 | Namen und Nachrichten

Internationaler Tag der Pressefreiheit

In den letzten zehn Jahren sind mehrere hundert Journalisten ermordet worden – und die Mörder befinden sich in der Mehrzahl der Fälle auf freiem Fuß. Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Internationale Forum der Chefredakteure (WEF) stellen diesen Skandal in den Mittelpunkt ihres Aufrufs zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai. WAN und WEF bieten ferner Zeitungsverlagen weltweit zu diesem Thema Interviews, Artikel, Infografiken, Karikaturen und Anzeigen zum unentgeltlichen Abdruck an. Das Material kann in deutscher Sprache auf der Website des WAN unter www.worldpressfreedomday.org herunter-geladen werden. Die Kampagne 2005 steht unter dem Motto „Mord ohne Sühne. Mörder ohne Strafe“.

Der BDZV und die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen veranstalten anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai in Berlin eine Podiumsdiskussion, die sich mit den polischen Entwicklungen im Nahen Osten auseinandersetzen wird. Unter dem Titel „Winds of Change?“ werden im „Haus der Presse“ (ab 18.00 Uhr) Ulrich Tilgner, Auslandskorrespondent des ZDF; Karim El-Gawhary, Autor für verschiedene deutsche Tageszeitungen; sowie Dr. Volker Perthes, Leiter der Forschungsgruppe Naher Osten und Afrika beim Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin über die Situation im Libanon, in Ägypten, in Saudi-Arabien und natürlich auch in Iran und Irak sprechen. Die Moderation übernimmt Astrid Frohloff, Journalistin und Mitglied des Vorstands von Reporter ohne Grenzen. Anmeldung: BDZV, Kathrin Biallas, Telefon 030/726298-212, E-Mail biallas@bdzv.de. (Siehe „BDZV Intern“ Nr. 8/2005 vom 4. April.)

 

Der 3. Mai steht für den Jahrestag der Erklärung von Windhuk, einer 1991 von afrikanischen Journalisten ausgearbeiteten Grundsatzerklärung mit der Forderung nach freien und unabhängigen Medien auf dem afrikanischen Kontinent und in aller Welt. Seither wird weltweit mit dem „Internationalen Tag der Pressefreiheit“ der im Kampf für die Pressefreiheit gebrachten Opfer gedacht und Druck auf diejenigen Staaten ausgeübt, die ihren Bürgern dieses Grundrecht weiterhin verwehren. Die Botschaft des 3. Mai lautet, dass jede Journalistin und jeder Journalist überall auf der Welt das Recht haben muss, frei und ohne Angst berichten zu können.

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