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28. Juni 2010 | Allgemeines

Internationaler Printkongress: Zeitung neu denken – inhaltlich, ökonomisch, strategisch

29. Juni 2010: Zeitungen im Mittelpunkt beim Medienforum.nrw in Köln

Internet und Digitalisierung geben dem Wettbewerb der Medien eine Turbo-Dimen-sion. Obendrein stellt zum zweiten Mal in die-sem Jahrzehnt eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise die Zeitungen vor große Her-ausforderungen. Wie können sich Verlage trotzdem erfolgreich positionieren? Welche cross-medialen Potenziale gibt es? Wie sind die politischen und wirtschaftlichen Rahmen-bedingungen für Zeitungsverlage national und international? Und was will das Publi-kum? Antworten auf diese Fragen gibt der hochkarätig besetzte internationale Printkon-gress des BDZV und des Zeitungsverleger-verbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) beim Medienforum.nrw am 29. Juni 2010 in Köln.

Zuvor wird BDZV-Präsident Helmut Heinen auf der Eröffnungsveranstaltung am 28. Juni mit Vertretern der öffentlich-rechtlichen und der pri-vaten Fernsehsender sowie der Telekommunika-tionsindustrie unter dem Motto „Was uns lieb und teuer ist" über neue Leitmedien, bezahlbare Qua-lität und freie Inhalte im Internet diskutieren.

Beim internationalen Printkongress sprechen Verleger, Verlagsmanager und Redakteure aus Deutschland, England und Österreich über Stra-tegien und Geschäftsmodelle für die Zukunft der Branche. Am Podium: Wolfgang Blau, Chefre-dakteur Zeit Online (Hamburg); Konstantin Ne-ven DuMont, Vorstand Strategie und Kommuni-kation Mediengruppe M. DuMont Schauberg (Köln); Christian Nienhaus, Vorsitzender ZVNRW und Geschäftsführer Mediengruppe WAZ (Essen); Alan Rusbridger, Chefredakteur „The Guardian" (London) sowie Eugen A. Russ, Geschäftsführer Vorarlberger Medienhaus (Schwarzach/Österreich).

Am Nachmittag des 29. Juni folgt das BDZV/ZVNRW Panel: „USA sind nicht Deutsch-land – Zeitungsmärkte im Vergleich". Hinter-grund: Die Zeitungen in den USA haben in den vergangenen Jahren zum Teil dramatisch an Auflage verloren. Hinzu kommen massive Ein-brüche am Anzeigenmarkt. Selbst am Online-markt, bisher eine wachsende Erlösquelle der Verlage, gingen 2009 die Einnahmen zurück. Erste Titel wurden eingestellt, andere erscheinen nur noch im Internet. Gerade einmal vier von zehn Amerikanern lesen überhaupt noch Zeitung. Was bedeutet diese Entwicklung für den deut-schen Zeitungsmarkt? Darüber diskutieren der Münchener Verleger Dirk Ippen; US-Botschafter a.D. John C. Kornblum, der Bonner Medien-journalist und Verlagsberater Ralf Siepmann sowie Professor Stephan Weichert (Macromedia Hochschule für Medien und Kom-munikation, Hamburg). Siepmann ist auch Autor der aktuellen BDZV-Studie: „Am Wendepunkt. Die Zeitungen in den USA – Konvergenzen und Divergenzen zum deutschen Zeitungsmarkt", die er zu Beginn des Panels kurz vorstellen wird.

Einen Überblick über sämtliche Veranstaltun-gen gibt es unter www.medienforum.nrw.de. Dort erfolgt auch die Anmeldung. Für Teilnehmer aus den Mitgliedsverlagen der BDZV-Landesver-bände gelten vergünstigte Tarife. Die Tagesge-bühr beträgt 90 Euro; für alle drei Kongresstage 175 Euro.

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