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24. April 2008 | Namen und Nachrichten

Initiative Qualität plädiert für Ombudsleute

Die „Initiative Qualität im Journalismus“ (IQ) hat sich anlässlich ihrer jüngsten Sitzung in Bonn am 11. April 2008 für mehr Ombudsleute in den Me­dien eingesetzt. Nach Ansicht von IQ sind Om­budsleute ein Faktor der Qualitätssicherung. Die erfolgreichen Systeme der Medienselbstkontrolle und der gesetzlichen Medienaufsicht würden durch Ombudsleute ergänzt und gestärkt. In die­sem Zusammenhang veröffentlichte IQ „Sieben gute Gründe für Ombudsleute in den Medien“ (im Wortlaut auf der Homepage des BDZV, www.bdzv.de), etwa ihre Vermittlertätigkeit zwi­schen Leserschaft und Redaktion sowie die Stär­kung von Transparenz und Glaubwürdigkeit von Medien. Ferner will sich IQ dafür einsetzen, dass Ombudsleute die Ergebnisse ihrer Arbeit in einer eigenen Kolumne oder Sendung veröffentlichen. In der „Initiative Qualität im Journalismus“ koope­rieren seit 2001 Berufsverbände der Journalisten und Verleger – darunter auch der BDZV –, Insti­tutionen der journalistischen Aus- und Weiterbil­dung, der Medien(selbst)kontrolle, Wissenschaft und Medienfachpublizistik.

 

Sieben gute Gründe für Ombudsleute in den Medien

  1. Ombudsleute in den Medien sind Vermittler zwischen der Leserschaft / den Rezipienten und der Redaktion. Sie verstehen sich sowohl als Anwälte der Leserschaft/ der Rezipienten als auch der Pressefreiheit und sind Teil der Medienselbstkontrolle.
  2. Ombudsleute sind allein den gesetzlichen und berufsethischen Standards der Medien und des Journalismus verpflichtet. Sie arbeiten auf dieser Basis unabhängig und sachbezogen.
  3. Ombudsleute sind verlässliche, kompetente Ansprechpartner für Kritik und Anregungen der Leserschaft / der Rezipienten. Sie sind offen für deren Anliegen und vermitteln den Dialog.
  4. Ombudsleute wirken durch ihre berufliche Erfahrung, ihre Unabhängigkeit und ihre Persönlichkeit.
  5. Ombudsleute stärken Transparenz und Glaubwürdigkeit von Medien, indem sie Inhalte, Ergebnisse und Begründungen ihrer Arbeit und damit zugleich Fragen der Pressefreiheit und des Medienalltags in einer eigenen Kolumne/Sendung veröffentlichen.
  6. Ombudsleute fördern auch die interne Diskussion in den Medien über Leistungen und Fehlleistungen. Sie sind damit ein Faktor der Qualitätskontrolle und -verbesserung.
  7. Ombudsleute fördern den Austausch zwischen den professionell tätigen Journalistinnen/ Journalisten und ihrem Publikum. Sie tragen dadurch zur Stärkung der Qualität bei, die eine Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Medien ist.

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