Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

04. März 2015 | Namen und Nachrichten

Initiative Qualität: Digitale Kompetenz und Marktverständnis wichtige Bausteine der Journalistenausbildung

3. März 2015

Themen: Ausbildung

In einem Punkt waren sich BDZV, DJV und dju in ver.di einig bei der Fachkonferenz der Initiative Qualität am 3. März 2015 in Bonn: Gute journalistische Produkte können nur von Journalisten kommen, die besser denn je ausgebildet sind. Neben dem klassischen Handwerkszeug gehörten dazu umfassende Fertigkeiten in digitalen Medien und auch ein tiefes Marktverständnis, erklärte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV-Geschäftsleitung in seinem Eingangsstatement.

IQ-Fachkonferenz zur Journalistenausbildung. (Foto: DJV)IQ-Fachkonferenz zur Journalistenausbildung. (Foto: DJV)Auch der Vorsitzende der dju in ver.di, Ulrich Janßen, stellte fest, dass der redaktionelle Alltag das Rüstzeug für die Herstellung von Print-, Bewegtbild- und Audiobeiträgen ebenso erfordere wie die professionelle Arbeit mit sozialen Medien. Zugleich betonte er die Bedeutung medienethischer Ansprüche wie den Schutz der Persönlichkeitsrechte und die strikte Trennung von Redaktion und Werbung. Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Michael Konken, merkte kritisch an, dass es an den Universitäten und Hochschulen zu viele Mischstudiengänge für Journalismus/PR gebe.

Leidenschaft, Innovationsfreude und Risikobereitschaft seien elementare Voraussetzungen, die jeder angehende Journalist mitbringen müsse, erklärte der Personalberater Bernhard Rosenberger. Diese Eigenschaften sollten bei den Einstellungsgesprächen dringend getestet werden. „Mehr, multimedialer und schneller“, so fassten die Professorin Beatrice Dernbach (Technische Hochschule Nürnberg) und Professor Klaus Meier (Katholische Universität Eichstätt/Ingolstadt) die Ergebnisse ihrer soeben abgeschlossenen Befragung von Ausbildungsredakteuren bei den deutschen Zeitungsverlagen zusammen. Auf die Frage, was Journalisten heute können müssen, wurden unter anderem genannt: Innovationsfähigkeit, neue Sachkompetenz wie digitales Storytelling, Technik- und Themenkompetenz, Qualitätsbewusstsein sowie eine unternehmerische beziehungsweise Gründerkompetenz, wie Professor Meier hervorhob.

An Marktständen präsentierten Medienunternehmen – darunter auch die „Rheinische Post“ mit ihrer verlagseigenen Akademie – und Hochschulen/Universitäten ihre Angebote im Bereich der Aus- und Weiterbildung. 

Zur Dokumentation der Veranstaltung (PDF) geht es hier

IQ-Fachkonferenz zur Journalistenausbildung am 3. März 2015 in Bonn. (Foto: DJV)
Junge Journalisten erzählen von ihren Erfahrungen. (Foto: DJV)
IQ-Fachkonferenz zur Journalistenausbildung am 3. März 2015 in Bonn. (Foto: DJV)

zurück