Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

21. Februar 2011 | Namen und Nachrichten

Inhaftierte Journalisten sind frei

BDZV zur Solidaritätskampagne der Zeitungen und Zeitschriften: Zeichen für Unantastbarkeit der Presse

Der BDZV ist erleichtert, dass die für mehr als vier Monate im Iran inhaftierten Reporter Jens Koch und Marcus Hellwig wieder in Freiheit sind. „Wir freuen uns sehr über die Entlassung der beiden Journalisten aus dem Gefängnis und ihre Heimkehr nach Deutschland“, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff am 21. Februar 2011 in Berlin. Der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, dankte „allen, die dazu beigetragen haben“. Neben den Mitarbeitern des eigenen Hauses, dem Auswärtigen Amt und namentlich Außenminister Guido Westerwelle seien dies auch die Verleger- und Journalistenverbände gewesen.

In einer Solidaritätskampagne hatten die Zeitungsverleger gemeinsam mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger auf das Schicksal von Koch und Hellwig aufmerksam gemacht und ihre Freilassung gefordert. Gut 50 Zeitungen und Zeitschriften hatten entsprechende Anzeigen seit Anfang Januar 2011 geschaltet. Begleitet wurde die Kampagne von Aufrufen der internationalen Verlegerverbände ENPA, WAN-IFRA, FIPP und FAEP, der Journalisten-Gewerkschaften sowie der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen. „Mit unserer Solidaritätsaktion wollten wir nicht nur die breite Öffentlichkeit informieren, sondern auch ein Zeichen für die Unantastbarkeit der Pressefreiheit setzen“, erläuterte Dietmar Wolff. Noch am 17. Februar hatte die „Bild am Sonntag“, für die Koch und Hellwig aus dem Iran berichten sollten, in der Berliner Axel-Springer-Passage eine Ausstellung mit 20 ausgewählten großformatigen Fotos von Jens Koch eröffnet, um dem Kollegen „Respekt und Solidarität“ zu bekunden.

zurück