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22. November 2002 | Ausland

Index zur weltweiten Situation der Pressefreiheit

Überraschende Ergebnisse für die westlichen Demokratien hat die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ registriert, die in diesem Jahr zum ersten Mal einen Index zur weltweiten Situation der Pressefreiheit veröffentlichte. Aufgeführt wurden 139 Staaten, dabei rangieren die USA beispielsweise auf Platz 17 und erzielen damit ein schlechteres Ergebnis als Costa Rica. Italien findet sich mit Platz 40 hinter Benin, einem der ärmsten Länder der Welt, wieder. Alle übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union erzielten eine gute Platzierung. Deutschland steht auf Platz sieben. Gravierende Einschränkungen der Pressefreiheit werden von Reporter ohne Grenzen auf jedem Kontinent registriert. Unter den 20 Ländern mit den gröbsten Verstößen befinden sich neben afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Staaten auch die europäischen Länder Russland und Weißrussland. Ganz am Schluss stehen vier asiatische Staaten: Nordkorea, China, Birma und Turkmenistan. Pressefreiheit sei, so RoG, „in diesen Staaten faktisch nicht existent“. Medien stünden unter der strengen Kontrolle und Überwachung ihrer Regierungen. Unabhängige Journalisten gebe es kaum. Sie würden ständig bedroht, häufig verhaftet oder ins Exil gedrängt. Den ersten Platz auf der Liste teilen sich dagegen vier europäische Länder, nämlich Finnland, Island, Norwegen und die Niederlande. Hier werde die Pressefreiheit, würdigt RoG, „gewissenhaft respektiert“. Positiv bewertet werde „ihr deutliches Eintreten für die Pressefreiheit in anderen Ländern“. Für die Ausarbeitung des Index beantworteten Journalisten, Wissenschaftler und Rechtsexperten einen 50 Fragen umfassenden Katalog. Er kann im Internet abgerufen werden unter www.rsf.org. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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