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17. November 2006 | Namen und Nachrichten

In Regensburg startet Modellprojekt „Handy-TV“

In Regensburg werden seit Ende September bei einem europäischen Modellversuch die Mög­lichkeiten von Fernseh- und Radioempfang übers Handy getestet. Bei dem auf zwei Jahre ange­legten Projekt werden rund 200 Nutzer mit Mo­biltelefonen ausgestattet, die einen Empfang nach dem Standard DMB (Digital Multimedia Broadcasting) ermöglichen. „Wir wollen in Re­gensburg testen, wie lokale Inhalte von den Nut­zern angenommen werden“, sagte Martin Geb­rande, der Geschäftsführer der Bayerischen Lan­deszentrale für neue Medien (BLM).

Zunächst werden in Regensburg jeweils zwei Video- und Radiokanäle ausgestrahlt. Die Pro­gramminhalte liefern unter anderem der Bayeri­sche Rundfunk, Antenne Bayern, das Funkhaus Regensburg, das ostbayerische Regionalfernse­hen TVA sowie mehrere bundesweite Anbieter. Darüber hinaus soll beispielsweise auch Studen­tenradio der Regensburger Universität ausge­strahlt werden.

Bereits während der Fußball-Weltmeisterschaft gab es in München ein Kurzprojekt mit 190 Teil­nehmern zu Handy-TV. Mehr als 90 Prozent der Handybesitzer nutzten während des Sportereig­nisses zwar ihr Telefon zum Fernsehen, aller­dings unterschied sich die TV-Nutzung deutlich von der normalen zu Hause. So haben nach den bisherigen Ergebnissen des Projekts die Testteil­nehmer meist nur wenige Minuten das Programm geschaut, oft auf der Fahrt im Bus, in der Tram oder in der S-Bahn.

Ziel des Regensburger Projekts ist es, für die Unternehmen Daten zu sammeln, damit diese sich auf die kommenden Märkte einstellen kön­nen. „Uns ist bewusst, dass sich mit DMB nicht schon morgen große Gewinne erwirtschaften lassen“, so BLM-Geschäftsführer Gebrande. Gleichzeitig handele es sich aber um einen inno­vativen, zukunftsträchtigen Geschäftsbereich.

Der Nutzungsversuch wird von dem europäi­schen DMB-Projekt „Mi Friends“ – www.mifriends.org - organisiert, das auf Initiative der BLM gestartet wurde. Insgesamt 75 Partner aus neun Ländern sind an dem Modell­vorhaben beteiligt. Weitere Handy-TV-Testläufe soll es grenzüberschreitend im Bodenseeraum sowie in Südtirol geben.

Quelle: VBZV-Rundschreiben Nr. 41

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