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17. Juni 2014 | Allgemeines

Ilse Aigner: Zeitungen die glaubwürdigste Informationsquelle

Medienpolitik im Fokus bei VBZV-Jahrestagung

Digitalisierung, Mindestlohn, Google - bei der Jahrestagung des Verbands der Bayerischen Zeitungsverleger (VBZV) im neuen Medienforum des „Oberbayerischen Volksblatts“ (OVB, Rosenheim) gab es viel zu diskutieren.

Im Kampf um faire Wettbewerbsbedingungen hat der VBZV die bayerische Wirtschaftsministe­rin Ilse Aigner an seiner Seite. Das sicherte sie bei ihrer Rede während der abendlichen Festver­anstaltung zu. Aigner: „Zeitungen sind nach wie vor mit Abstand die glaubwürdigste Informations­quelle und ein Garant für Qualitätsjournalismus.“ Gerade, weil immer mehr Nachrichten ungefiltert auf die Menschen einströmten, nähmen sie eine wichtige Rolle in der Gesellschaft ein. „Eine Suchanfrage bei Google ersetzt eben nicht den Reporter vor Ort. Und guter Journalismus ist mehr als eine aufgehübschte Sammlung von PR-Texten“, so Aigner.

VBZV-Präsident Andreas Scherer ließ keinen Zweifel daran, dass die Zeitungsverleger Aigners offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte schätzen – „wir fühlen uns ausgesprochen wohl bei Ihnen“ - , zugleich sah er beim Einsatz, den die Verbands­mitglieder von der Politik erwarten, durchaus noch „Luft nach oben“, so etwa aufgrund der branchenspezifischen Gegebenheiten beim Min­destlohn oder auch der steuerlichen Gleichbe­handlung der digitalen mit den Printprodukten.

Im Geschäftsbericht wurden besonders die Ak­tivitäten des VBZV bei dem vom Bayerischen Ministerpräsidenten einberufenen "Runden Tisch Medienpolitik", das medienpädagogische Enga­gement der bayerischen Verleger im Kultus- und Bildungsbereich, die erfolgreiche Reform des Pressekartellrechts, der aktuelle Sachstand beim Mindestlohn und das gegen erhebliche Wider­stände von Google durchgesetzte Leistungs­schutzrecht hervorgehoben.

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