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31. Juli 1997 | Allgemeines

IHK darf Online-Markt der Verlage nicht stören

Konsensgespräch zwischen DIHT und BDZV

Der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) und BDZV stimmen überein, daß die Industrie- und Handelskammern (IHK) den sich gerade erst entwickelnden Online-Markt der Zeitungsverlage nicht stören sollten.

Statt auf Konfrontation sollten IHK und Verlage überall auf Kooperation setzen, erklärten der Hauptgeschäftsführer des DIHT, Dr. Franz Schoser, und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Elektronisch Publizieren / Multimedia, Dr. Richard Rebmann, am 30. Juli 1997 in Bonn. Anlaß für das Gespräch war die Sorge des BDZV über Online-Aktivitäten einzelner IHK, die weit über die Aufgabe der Wirtschaftsförderung hinausgehen.

Der BDZV machte deutlich, daß es nicht hinnehmbar sei, wenn Industrie- und Handelskammern sich als Service-Provider betätigten und an Firmen komplette Internet-Auftritte lieferten. Mit solchen Engagements würden der Wettbewerb verzerrt und die Marktchancen der Verlage gefährdet. Als Eingriff in das redaktionelle Angebot der verlagseigenen Online-Dienste bezeichnete der BDZV die Online-Produkte verschiedener IHK, die über originäre Wirtschaftsinformationen hinaus umfassende lokale / regionale Informationsplattformen eingerichtet haben.

Der DIHT wird den Industrie- und Handelskammern die Einwände und Kritik des BDZV übermitteln und entsprechende Gespräche führen. Umgekehrt sollten sich auch die Zeitungsverlage vor Ort in den Gremien der jeweiligen IHK artikulieren, um möglichen verlagsschädlichen Entwicklungen entgegenzusteuern.

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