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15. März 2000 | Allgemeines

IG Medien sucht die Konfrontation

BV Druck kritisiert Gewerkschaftsforderung

Der Bundesverband Druck hat die Forderung der IG Medien kritisiert, die die Löhne in der Druckindustrie "um sage und schreibe 5,5 Prozent" erhöht sehen will. Wörtlich heißt es in der Reaktion des Verbandes: "Die IG Medien sucht in der Tarifrunde 2000 wieder einmal die Konfrontation - als hätte es nie ein Bündnis für Arbeit gegeben."

Gleichzeitig stellte der BV Druck auch fest, dass man diesen Konfrontationskurs habe voraussehen können: Denn schon Ende Januar habe die IG Medien erklärt, dass eine moderate Lohnpolitik keine Arbeitsplätze schaffe. Die Gewerkschaft habe dies als einen "propagandistischen Trick" bezeichnet, der den Arbeitnehmerorganisationen "als eine moralische Schlinge um den Hals gelegt werden" solle. Dazu der BV Druck: "Wer mit dieser Wortwahl das wichtigste Thema unserer Zeit angeht, nämlich den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, der disqualifiziert sich selbst."

Nicht nachvollziehbar sei, wie der Arbeitgeberverband weiter ausführte, die Zusatzforderungen der IG Medien. Eine Begrenzung der Überstunden beispielsweise würde den Betrieben die Chance nehmen, kurzfristig Aufträge anzunehmen, und damit zu einem Wettbewerbsnachteil mit konkurrierenden Medien führen. In den Zeiten von Internet und E-Commerce seien solche Forderungen "völlig unverständlich". Der BV Druck kündigte an, in der ersten Verhandlungsrunde am 21. März 2000 in München gegenüber der IG Medien deutlich zu machen, "dass sie mit ihrer Politik weitere Arbeitsplätze vernichtet und den Flächentarifvertrag in Frage stellt".
Im Internet: www.bv-online.de.

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