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28. März 2006 | Namen und Nachrichten

Ifra-Untersuchung zur Nachrichtenzukunft

Unter dem Titel „Where News?“ plant die Ifra in Darmstadt „eine der größten und umfangreichs­ten Untersuchungen“, die je zur Zukunft von Nachrichtenkonsu­menten durchgeführt worden seien. Mehr als 3.000 Medienunterneh­men – darunter räumlich so weit voneinander entfernte Verlage wie Gannett in den USA, Asso­ciated Newspapers in Großbritannien, Orkla in Norwe­gen oder The Printers Mysore in Indien – seien direkt oder indirekt durch Ifra eingebunden. „Es mangelt an Wissen darüber, wie die Medien­nut­zung in zehn bis 15 Jahren aussehen wird“, er­klärt dazu Ifra-Geschäftsführer Reiner Mittel­bach. Antwort auf die Frage, wie und wo Men­schen in Zukunft ihre Nachrichten empfangen, woher sie sie beziehen und welche Technologien dahinter stehen, könne nicht von einer kleinen, isolierten Gruppe kommen – dies erfordere eine verlässli­che Trend- und Szenarioforschung und eine weit­reichende Beteiligung. Ifra-Angaben zufolge hat das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt „Where News?“ ein Volumen von mehr als einer Million Euro. Am Beginn soll eine Ana­lyse der Umfeldbedingungen stehen: Der Ermitt­lung der langfristigen gesellschaftlichen, techni­schen und marktbezogenen Trends wird eine gründliche Untersuchung von Fakten und Ent­wicklungen in den gesättigten Zeitungsmärkten in Europa und Amerika vorausgehen. Auf der Grundlage dieser Trendforschung wird die Szena­rioplanung (mit der sich unterschiedliche Zu­kunftsvisionen für ein Unternehmen entwerfen lassen) die Methodik des Ifra-Projekts abrunden. Die Ergebnisse des Pro­jekts schließlich werden die Grundlage für Workshops in aller Welt bilden, „in denen den Zeitungsmanagern der Blick dafür geschärft wer­den soll, welche Zukunftsoptionen sich ihnen bieten und wie sie sich hinsichtlich Organisations­struktur, Technologie und Markt­entwicklung in ihrer jeweiligen Region darauf ausrichten kön­nen“. Offizieller Projektbeginn ist Ende März 2006.

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