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21. April 2015 | Namen und Nachrichten

Horizont Print-Gipfel: Jan Bayer mit fünf Thesen zur Zukunft von Print

Jan Bayer (Foto: BDZV/David Ausserhofer)Jan Bayer (Foto: BDZV/David Ausserhofer)"Wir dürfen uns nicht reduzieren lassen auf Auflagen, Reichweiten und Werbeumsätze", sagte Jan Bayer, Vorstand BILD- und WELT-Gruppe der Axel Springer SE und BDZV-Vizepräsident, beim Horizont Print-Gipfel am 21. April 2015 in Frankfurt. In seiner Keynote stellte er fünf Thesen zur Zukunft von Print auf:

  • 1. Print-Alarmismus beenden: Verlagsmanager dürften sich nicht permanent selbst schlecht reden, sondern ihre eigenen Stärken betonen. Anders als digitale Angebote sind dies zum Beispiel berechenbare Reichweiten: "Print hängt nicht am Algorithmus."

  • 2. Menschliche Leistung und Technologie zusammen bringen: Die journalistische Leistung ist immer noch der entscheidende Punkt für den Erfolg von Produkten, aber es kommt auch darauf an, die verschiedenen Technologien richtig zu nutzen. "Am Ende geht es um die intelligente Verknüpfung von Menschen und Maschinen."

  • 3. Herdentrieb ist gefährlich, antizyklisches Verhalten wichtig: Nach Jahren der Kostensenkungen dürften Verlage nun nicht den Zeitpunkt verpassen, um auch wieder zu investieren. "Wenn man zu sehr spart ohne zu investieren, kippt irgendwann das Geschäftsmodell."

  • 4. Große Einheiten bilden: Die wahre Konkurrenz sieht Bayer mittlerweile in anderen Gattungen und Playern, auch außerhalb Deutschlands. "Die Branche wird nur vorankommen, wenn sie über die nationale Vermarktung nachdenkt."

  • 5. Besseres Gattungsmarketing: Auch Zeitungen und Zeitschriften haben viele positive Botschaften in Sachen Werbewirkung. Sie reden nur nicht genug darüber. "Mit unserem Gattungsmarketing können wir überhaupt nicht zufrieden sein, es muss besser werden", appelliert Bayer.

(Quelle: Horizont.de)

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