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16. März 2006 | Namen und Nachrichten

Hombach: Qualitätsjournalismus sichert Zukunft

Die Zukunft der Zeitung liege im Qualitätsjour­nalismus, erklärte Bodo Hombach, Ge­schäftsfüh­rer der WAZ-Mediengruppe in Essen, beim 10. Bundeskongress für politische Bildung, zu dem die Bundeszentrale für politische Bildung und die Deutsche Vereinigung für politische Bil­dung vom 2. bis zum 4. März 2006 nach Mainz eingeladen hatten. Mit einem für den Leser klar erkennbaren Leistungsunterschied gegenüber anderen Medien werde die bezahlte Zeitung auch morgen noch gefragt sein, versicherte der Ver­lagsmanager. Wichtig sei insbesondere der in­vestigative Jour­nalismus, der „nachbohren“ müsse, auch wenn es dabei „Kollateralschäden“ geben sollte. Hom­bach bekannte sich ausdrück­lich zu dem, was er auch beim letzten BDZV-Zei­tungskongress in Berlin schon sehr nachvollzieh­bar als „kategori­schen Imperativ der Medienge­sellschaft“ charak­terisiert hatte: „Was ist, wenn das rauskommt?“ Trotz Anzeigen- und Auflagen­verlusten sieht der Verlagsmanager die Zeitung nicht in einer „Exis­tenzkrise“, wohl aber in einer „Anpassungskrise“ an die neuen Gegebenheiten. Das Abo werde nicht vererbt, sagte er zur Käu­ferentwicklung. Inhaltlich müsse die Marktstellung mit Qualitäts­journalismus gesichert werden, ver­legerisch mit neuen Erlösquellen. Der Qualitäts­journalismus fordere Ausbildung, Personal und eine ausrei­chende Finanzausstattung.

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