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04. Juni 1999 | Allgemeines

Hohes Wachstum auf solider Basis

50 Jahre Versorgungswerk der Presse/ Festakt in Berlin

Staatsminister Michael Naumann, Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und Medien, hat in einem Festvortrag anläßlich des 50jährigen Bestehens des Versorgungswerks der Presse die Bedeutung der Institution für die Printmedien nachhaltig gewürdigt.

Zugleich hob er bei dem Festakt am 29. Mai in Berlin hervor, daß der rasante Wandel der Medienlandschaft auch die Presseversorgung vor neue Herausforderungen stelle. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats des Versorgungswerks, Laurent Fischer (Verleger des "Nordbayerischen Kuriers", Bayreuth), betonte, daß wohl keiner der Gründerväter des Versorgungswerks der Presse vermuten konnte, "welch dynamische Entwicklung das Werk nehmen wird". Der Ehrenvorsitzende des Verwaltungsrats, Dietrich Oppenberg (Herausgeber der "Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung", Essen), wies darauf hin, daß die Bedeutung der Presseversorgung angesichts der Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung weiter zunehme.

Zudem machte er deutlich, daß im 50. Jahr seines Bestehens das Versorgungswerk der Presse wiederum ein überdurchschnittliches Wachstum zu verzeichnen habe. Mit 5,6 Prozent ist der Versicherungsbestand auf 14,3 Milliarden Mark angestiegen. Eine Stornoquote von 1,7 Prozent belegt das Vertrauen, das die Kundschaft in die Presse-Versorgung setzt. Die Kapitalanlagen von 5,4 Milliarden Mark haben sich mit 7,5 Prozent verzinst. Die daraus resultierenden Erträge haben dazu beigetragen, daß der Überschuß um 10,5 Prozent auf 262 Millionen Mark angestiegen ist. Dieser Überschuß kommt allein den Versicherten zugute, da die Gesellschafter, die Verleger und Journalistenverbände auf eine Dividende von Anfang an verzichtet haben.

Die Leistungen an die Versicherten sind um 13,8 Prozent auf 320 Millionen Mark angewachsen. In den vergangenen 50 Jahren wurden vom Presse-Versorgungswerk insgesamt drei Milliarden Mark an die Versicherten ausgezahlt. Das Neugeschäft ist im abgelaufenen Jahr leicht (1,8 Prozent) zurückgegangen, da die Zuwachsversicherungen, die an die Entwicklung des Höchstbeitrages zur gesetzlichen Rentenversicherung gekoppelt sind, nur einen geringen Erhöhungssatz aufwiesen. Hingegen konnten zunehmend Ablaufleistungen von Kapitalversicherungen in sofort beginnende Rentenversicherungen umgewandelt werden (+ 43 Prozent). In den ersten Monaten des Jahres 1999 habe sich die gute Entwicklung des Vorjahres fortgesetzt, so daß im Jubiläumsjahr wieder mit einem zufriedenstellenden Geschäftsergebnis gerechnet werden könne, so die Geschäftsführung des Versorgungswerks.

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