Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

02. August 2001 | Allgemeines

Hohe Anzeigenverluste im Osten

Schwache Konjunktur: Werbegeschäft weiter im Minus / Alle Rubriken betroffen

Wie bei den anderen Medien auch, lässt sich das Werbegeschäft bei den Zeitungen derzeit nur schleppend an. Die Umfänge bezahlter Anzeigen in lokalen und regionalen Abonnementzeitungen haben im ersten Halbjahr 2001 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreshalbjahr um 8,6 Prozent abgenommen.

Die Zahl der Beilagen verringerte sich mit -7,7 Prozent erneut deutlich. Die Heftumfänge sind im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2000 leicht um -1,1 Prozent zurückgegangen; dabei stand dem Minus beim Anzeigenumfang (-6,9 Prozent) ein Plus beim Textumfang (2,2 Prozent) gegenüber. Damit kehren die Zeitungen beim Werbegeschäft nach dem exzellenten Werbejahr 2000 wieder zur Normalität zurück und konsolidieren sich, wie der BDZV bereits anlässlich der Jahrespressekonferenz im Juni darstellte, etwa bei den Werten des Jahres 1999.

Wie schon in den vorangegangenen Quartalen zeigte sich erneut eine nach Auflagenklassen und Regionen recht unterschiedliche Entwicklung. Einmal mehr wich in den westlichen und in den östlichen Bundesländern die Geschäftsentwicklung stark voneinander ab: Während im Westen die Anzeigenumfänge der lokalen und regionalen Abonnementzeitungen im ersten Halbjahr 2001 7,5 Prozent verloren, mussten im Osten Verluste von 16,6 Prozent verzeichnet werden. Vergleichsweise geringer fielen die Verluste in den Nielsen-Gebieten IIIa und IIIb (Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland -5,9 Prozent; Baden-Württemberg -5,1 Prozent) aus. Hoch waren dagegen die Verluste im Nielsen-Gebiet V/VI (Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern/Sachsen-Anhalt) mit -17,7 Prozent.

Die negative Entwicklung der Anzeigenumfänge traf insbesondere hochauflagige Titel: Starke Verluste gab es in der Auflagenklasse bis 200.000 Exemplare (-13,3 Prozent); überproportional betroffen waren daneben die Titel mit einer Auflage über 200.000 Exemplaren (-10,8 Prozent). Noch am besten erging es im ersten Halbjahr 2001 den Zeitungen mit einer Auflage bis 25.000 Exemplare. Sie hatten ein Minus von 5,8 Prozent zu verzeichnen.

Betrachtet nach Anzeigensparten waren mit weitem Abstand die überregionalen Anzeigen (-31 Prozent) und die Kraftfahrzeuganzeigen (-14,9 Prozent) für den Rückgang der Anzeigenumfänge verantwortlich. Nachdem es im ersten Quartal 2001 bei den Stellenanzeigen noch ein Plus von 10,7 Prozent gegeben hatte, schlug aber auch hier kumuliert im ersten Halbjahr ein Minus von 1,0 Prozent zu Buche. Die übrigen Rubriken: Lokale Anzeigen (-5,1 Prozent), Immobilienanzeigen (-8,9 Prozent), Reiseanzeigen (-7,1 Prozent), Veranstaltungen (-7,2 Prozent), Familienanzeigen (-2,2 Prozent) und Sonstige (-6,9 Prozent).

Eine ausführliche Dokumentation der Anzeigenstatistik ist zu beziehen über die

ZMG,
Urszula Wrzeciono,
Telefon 069/ 973822-48,
Telefax 069/ 973822-51,
E-Mail: wrzeciono@zmg.de.

Darüber hinaus kann die Halbjahresstatistik ab dem 8. August 2001 wieder von der Website des BDZV (www.bdzv.de) heruntergeladen werden.

Im Internet: www.zmg.de

zurück