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17. Mai 2005 | Allgemeines

Höhere Auflagen und stabile Umsätze

Fachverlage mit Bilanz 2004 zufrieden / 150 neue Titel

Erstmals seit vier Jahren ist im Jahr 2004 die Gesamtauflage der Fachzeitschriften im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 451 Millionen Exemplare gestiegen. Dies ergab die jährliche Mitgliederbefragung der Deutschen Fachpresse, die am 2. Mai 2005 veröffentlicht wurde.

Danach erwiesen sich die Umsätze als stabil, es sei „nur noch ein minimaler Verlust von 0,9 Prozent“ zu verzeichnen gewesen. Insgesamt setzten die Fachverlage 2004 rund 1,8 Milliarden Euro um. Jeweils etwa die Hälfte des Branchenumsatzes seien im Bereich Anzeigen (rund 865 Millionen Euro) und im Bereich Vertrieb (rund 863 Millionen Euro) erzielt worden. Mit gegenüber dem Vorjahr „nur noch moderat schrumpfenden Anzeigenerlösen“ (-1,4 Prozent) und „praktisch stagnierenden Vertriebserlösen“ (-0,2 Prozent) sei die negative Entwicklung der letzten Jahre gestoppt worden, sagte dazu Uwe Hoch, Geschäftsführer Verlagsgruppe Handelsblatt und Sprecher der Deutschen Fachpresse. „Für die vor uns liegenden Aufgaben ist die Ausgangsbasis wieder deutlich besser“, erklärte Hoch.

 

Im Jahr 2004 wurden 150 Titel neu eingeführt, etwa jeder 13. Titel erlebte einen Relaunch. Insgesamt wurden im Jahr 2004 rund 3.600 Fachzeitschriften publiziert. Die Fachzeitschriften bleiben auch Kerngeschäft der Fachverlage mit einem Umsatzanteil von 67 Prozent. Wichtige Umsatzträger sind ferner Fachbücher und CD-Roms (25 Prozent). Als wachsendes Geschäftsfeld wird mit drei Prozent Anteil vom Gesamtumsatz der Bereich Veranstaltungen und Dienstleistungen angegeben, der gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent gewachsen ist.

 

Für den 18. und 19. Mai 2005 kündigt die Deutsche Fachpresse ihren Kongress unter dem Motto „Portfolio 2010 – Umdenken in Fachverlagen“ in Wiesbaden an. Kontakt: Deutsche Fachpresse, Sibylle Möll, Telefon 069/1306378, E-Mail moell@deutsche-fachpresse.de.

 

Internet: www.deutsche-fachpresse.de

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