Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

11. April 2006 | Allgemeines

Hessische Verleger mit ökonomischer Situation unzufrieden

VHZV-Jahrestagung: strukturelle Veränderungen der Branche

Die Zeitungen in Hessen sind mit ihrer ökonomischen Situation unzufrieden. Die wirtschaftliche Lage sei „nicht befriedigend“, sagte der Vorsitzende des Verbands Hessische Zeitungsverleger (VHZV), Dr. Wolfgang Maaß, anlässlich der Jahreshauptversammlung der Organisation am 2./3. April 2006 in Kassel.

Das Anzeigengeschäft habe sich noch nicht er­holt, und die Zahl der Leser schrumpfe allein schon aufgrund des Rückgangs der Bevöl­kerung. Bei den Anzeigen belasteten die Verän­derungen im Einzelhandel und die Abwanderung von Rubri­ken ins Internet das Geschäft, resümierte Maaß. Nach den Umstrukturierungen der vergangenen Jahre hätten die Zeitungen ihre Online-Aktivitäten verstärkt und neue Geschäfts­felder wie etwa die private Briefdienstleistung eröffnet. Gleichwohl befürchteten die Verleger, dass der von der Bun­desregierung geplante Wegfall der Pflichtveröf­fentlichungen von Handelsregisteranzeigen und der so ge­nannten Börsenpflichtmitteilungen in Tageszei­tungen zusätzlich die Er­tragsaussichten beeinträchtigen werde.

Die Branche stehe „nicht nur vor konjunkturel­len, sondern nachhaltig strukturellen Veränderun­gen“ resümierte Maaß. In der aktuellen Tarifrunde müssten die Redakteursaufgaben „zeitgemäß und leistungsorientiert“ abgebildet werden. An­lässlich der Jahresversammlung des VHZV wurde der Vorstand im Amt bestätigt: Vorsitzen­der des Landesverbands bleibt Wolf­gang Maaß („Giessener Anzeiger“), stellvertre­tende Vorsit­zende sind Dr. Roland Gerschermann („Frank­furter Allgemeine Zeitung“ / „Frankfurter Neue Presse“), Thomas Bauer („Hanauer Anzei­ger“), Harold Grönke („Hessi­sche/Niedersächsische Allgemeine“), Martin Grude („Wetzlarer Neue Zeitung“) und Hans Ge­org Schnücker (Verlags­gruppe Rhein Main).

Jungjournalistenpreis vergeben

Vergeben wurde anlässlich der Jahrestagung auch der Hessische Jungjournalistenpreis „Für die lokale Presse“ 2006. Die mit 2.500 Euro do­tierte Auszeichnung ging an Anna-Lisa Dieter für ihre Artikelserie „Beruf Schauspieler“ in der „Rhein-Main-Zeitung“. Je einen Anerkennungs­preis und 500 Euro erhielten Constanze Kindel für ihren Artikel „Zeit ist Leben“ in der „Frankfurter Neuen Presse“ und Michael Brüggemann für den Beitrag „Europas größter Bagger knickt Wände wie Spielkarten“, ebenfalls erschienen in der „Rhein-Main-Zeitung“.

zurück