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05. April 2007 | Allgemeines

Hessische Verlage spüren vom allgemeinen Aufschwung bisher noch wenig

VHZV-Jahrestagung in Wetzlar

Die hessischen Zeitungsverleger spürten von dem allgemeinen konjunkturellen Aufschwung bisher leider kaum etwas, sagte der Vorsitzende des Verbands Hessischer Zeitungsverleger (VHZV), Dr. Wolfgang Maaß, anlässlich der Jahreshauptversammlung der Landesorganisation am 19. März 2007 in Wetzlar.

Die Anzeigenvolumina lägen weiter­hin auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Jahre. Ver­antwortlich dafür seien Ver­änderungen der Ein­zelhan­delsstrukturen ebenso wie Verlagerungen der Märkte ins Internet. Zwar wiesen die mittler­weile von allen Zeitun­gen betriebenen Online-Angebote immer höhere Zugriffszahlen auf, führte Maaß weiter aus, sie könnten aber die wirtschaftlichen Verluste aus dem Anzeigenge­schäft nicht kompensieren. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen erschwerten die Situation, Maaß verwies in diesem Zusammenhang bei­spielswiese auf Werbeverbote und Regulie­run­gen aus Brüssel hin. Die Auflagen seien schon aus rein demo­grafischen Gründen leicht rückläu­fig.

Die hessischen Verlage beteiligten sich, wie der VHZV-Vorsitzende weiter berichtete, an der bundesweiten Imagekampagne „Die Zeitungen. Wer liest, versteht“. Darüber hinaus sei die Aus­weitung der Imageaktivitäten auch in den Schu­len des Landes geplant, um Kinder und Jugendli­che an das Medium Zeitung heranzuführen. Fer­ner machte Maaß deutlich, dass der Er­halt der Funktionsgarantie der Presse von ent­scheiden­der Bedeutung für die Zeitungen sei. Dies gelte aktuell insbesondere im Zusammen­hang mit den neuen digitalen Diensten für die mobile Nutzung. So müsse es auch Zeitungen ermöglicht werden, Inhalte über Rundfunkfre­quenzen an mobile Endgeräte zu übermitteln.

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