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15. Oktober 2010 | Allgemeines

Heinen: „Zeitungen müssen Prüfungsthema in den Schulen werden

Nationale Initiative Printmedien zeichnet Schülerprojekte aus

Zeitungen müssen Prüfungsthema in den Schulen werden. Das forderte am 23. Septem-ber 2010 der Präsident des BDZV, Helmut Heinen, anlässlich der zweiten Jahrestagung der Nationalen Initiative Printmedien in Berlin: „Wenn Zeitungen in der Demokratie eine öf-fentliche Funktion besitzen – worüber es keine Meinungsverschiedenheit geben kann –, dann muss das Thema Zeitunglesen ver¬nünftig eingeordnet werden.“

Es gebe, führte der BDZV-Präsident weiter aus, bei zahlreichen Leseförderungsprojekten von Verlagen mit Schulen eine gute Zusammenarbeit, diese sei aber nicht nachhaltig genug angelegt. Es sei ein Armutszeugnis, wenn Schulprojekte mit der Zeitung nicht optimal umgesetzt werden könnten, weil volle Lehrpläne dies nicht zuließen. Hier müssten die zuständigen Ministerien der Länder dringend handeln.

Im Rahmen der zweiten Jahrestagung wurden zudem die Sieger des Schülerwettbewerbs der Nationalen Initiative Printmedien gekürt. Den geteilten ersten Platz sicherten sich das Johan­nes-Rau-Gymnasium in Wuppertal und das Frei­herr-vom-Stein-Gymnasium aus Betzdorf (Sieg). Mit dem Preis würdigt die Jury das Kunstprojekt „Dialog der Schuhe“ der Wuppertaler Schüler. Als ebenfalls besonders preiswürdigt empfanden die Juroren die Zeitschrift „8 SPORT – Skop" vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. Diese über­zeuge durch zahlreiche selbstverfasste Artikel zum Thema Fußballweltmeisterschaft, zum afri­kanischen Kontinent und zu den Problemen im Gastgeberland der WM. Entstanden ist eine far­benfrohe Zeitschrift, die zudem noch eine kleine Trillerpfeife als originelle Zugabe an den „Käufer“ enthält.

Der zweite Platz ging an die Schüler der Heim­sonderschule Haslachmühle in Bayern, die eine Sonderausgabe ihrer Schülerzeitung „Mühlen­zeitung“ zur Fußballweltmeisterschaft produziert haben. Den dritten Platz belegte in diesem Jahr eine Projektgruppe der Hauptschule Bremer­vörde, die einen WM-Ball selbst gestaltet hatten. Dabei handelt es sich um eine mehrfach auf­klapp- und drehbare Scheibe, die sich zu einem Ball in der Art eines Mobiles formt.

In der aktuellen Wettbewerbsrunde können Schulklassen oder Jugendgruppen noch bis zum 6. Mai 2011 ihre Arbeiten zum Thema „Meine Zeitung, meine Zeitschrift – wie müssen sie sein, damit ich sie lese?“ einreichen. Mehr Informatio­nen finden sich unter: www.nationale-initiative-printmedien.de.

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