Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

07. Mai 2008 | Allgemeines

Heinen: Ordnungsprinzip des Printmarkts muss für ARD und ZDF auch im Internet gelten

BDZV-Präsident und ARD-Vorsitzender Raff im Streitgespräch beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland

BDZV-Präsident Helmut Heinen (Foto links) hat die öffentlich-rechtlichen Sender nachhaltig aufgefordert, die Marktaktivitäten der Verlage im Internet nicht zu stören. „Das Ordnungsprinzip des Printmarktes muss auch im Internet gelten“, sagte Heinen in einem äußerst sachlich geführten Streitgespräch mit dem ARD-Vorsitzenden Fritz Raff (Intendant des Saarländischen Rundfunks) beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland am 6. Mai in Leipzig. Der Printmarkt in Deutschland zeichne sich durch Vielfalt und einen funktionierenden Wettbewerb aus, der durch gebührenfinanzierte Sender nicht verzerrt werde. Dies sei auch das Modell für das Netz, wo sich Verlage gerne jeder privatwirtschaftlichen Konkurrenz stellten, so Heinen; hingegen müssten sich ARD und ZDF bei ihren Online-Aktivitäten auf sendungsbezogene Inhalte reduzieren. Auf keinen Fall dürften die Anstalten textbasierte elektronische Presseprodukte anbieten.

EUROPA, DEUTSCHLAND, SACHSEN, LEIPZIG: Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2008 - Verwendung honorarfrei bei Berichterstattung im Rahmen des Medientreffpunkts 2008 bis einschliesslich 30.06.2008, bei spaeterer Nutzung erwerb von Lizenzrechten bei Thomas Pflaum - www.tompflaum.com --
06.05.2008:EUROPA, DEUTSCHLAND, SACHSEN, LEIPZIG: Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2008 - Verwendung honorarfrei bei Berichterstattung im Rahmen des Medientreffpunkts 2008 bis einschliesslich 30.06.2008, bei spaeterer Nutzung erwerb von Lizenzrechten bei Thomas Pflaum - www.tompflaum.com -- 06.05.2008:Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff versuchte den Nachweis zu liefern, dass die Onlineaktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender den Wettbewerb in keiner Weise verzerrten. Dafür seien die Angebote zu klein und deren Nutzung zu gering. Zugleich hob er allerdings hervor, dass das Internet mit all seinen Möglichkeiten geradezu existenziell für die Zukunftssicherung von ARD und ZDF sei. Die klassischen linearen TV- und Radio-Programme erreichten nicht mehr die jungen Zielgruppen. Einem „Generationsabriss“ müsse durch entsprechende Onlineangebote entgegengewirkt werden. Auf Nachfrage von Moderator Andreas Stopp (Deutschlandfunk) machte Raff keinen Hehl daraus, dass langfristig die Rundfunkgebühren zu Gunsten von Online umgeschichtet werden müssten.

Zu den Kooperationen von einzelnen Verlagen mit öffentlich-rechtlichen Sendern stellte BDZV-Präsident Heinen fest: „Der BDZV ist nicht die Gouvernante der Verlage.“ Im Übrigen habe der Zeitungsverlegerverband Nordrhein-Westfalen in einer Stellungnahme deutlich gemacht, dass die Kooperation von der Mediengruppe WAZ und dem WDR zu einer intelligenten Form des Miteinanders entwickelt werden könnte. Wichtig bei solchen Kooperationen – so Heinen – sei allerdings, dass eine „faire Vermarktung“ stattfinde; private Bildagenturen dürften nicht benachteiligt werden.

zurück