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03. November 2003 | Kinder-Jugend-Zeitung

Heilbronn: Zeitung statt Schulbuch

Sportunterricht mit Zeitungsseiten, Kreuzworträtsel in der Deutschstunde oder Matheaufgaben aus Preisangeboten: Seit drei Wochen lernen rund 2.100 Grundschüler in Heilbronn und Umgebung täglich mit der „Heilbronner Stimme“, „Hohenloher Zeitung“ und „Kraichgau Stimme“. Das drei Monate dauernde Projekt „Zeitung in der Grundschule“ wird vom Medienunternehmen Heilbronner Stimme erstmals angeboten und soll das klassische Schulbuch über alle Fächer hinweg ergänzen. Mit dieser Initiative und der bereits seit Jahren etablierten Leseförderungsmaßnahme „Zeitung in der Schule“ will das Medienunternehmen „nicht nur auf frühe Leseförderung in den Grundschulen, sondern vor allem gezielt auf eine stärkere Bildungsförderung“ setzen. Die PISA-Studie habe gezeigt, wie hoch der Bildungsbedarf an den deutschen Schulen ist, sagt dazu Verleger Tilmann Distelbarth. Die Zeitung müsse sich dieser gesellschaftspolitischen Aufgabe stellen. Mit dem hier täglich gebotenen spannenden Lesestoff könnten die Kinder praxisnah erfahren, dass Lernen auch Spaß machen kann. Wissenschaftlich betreut wird das Projekt von der gemeinnützigen Akademie für Information und Management (AIM) in Heilbronn. Das Feedback aus den Schulen sei sehr positiv, berichtet dazu die stellvertretende Chefredakteurin Iris Baars-Werner. Nach Aussagen der Lehrer kämen viele der Schüler morgens sogar früher in die Schule, um die Zeitung in Ruhe zu studieren. Eine langfristig angesetzte Begleitstudie soll ermitteln, inwieweit dieses Projekt Auswirkungen auf das künftige Nutzungsverhalten der Tageszeitung hat.

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