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07. April 2009 | Namen und Nachrichten

Handy-TV lohnt sich in Korea nicht

Südkorea galt bislang als Beispiel für die Tragfähigkeit von Handy-TV-Geschäftsmodellen. Die sechs Medienhäuser, die TV-Programme nach dem DMB-Standard verbreiten, erwägen jedoch aus Kostengründen, die Übertragung ihrer Programme in U-Bahnen einzustellen. Der Empfang dieser terrestrisch ausgestrahlten Signale ist kostenlos und finanziert sich über Werbung. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ verdiene zurzeit kein südkoreanischer Anbieter an seinen Mobil-TV-Diensten, obwohl die Netzabdeckung bei fast 100 Prozent liege und über 14 Millionen DMB-fähige Geräte verkauft worden seien. Neben dem Free-TV-Angebot gibt es auch zwei Pay-TV-Dienste. In Deutschland sind zwei Versuche gescheitert: Der Plattformbetreiber Mobiles Fernsehen Deutschland stellte sein DMB-Bouquet watcha im Frühjahr 2008 ein. Einen zweiten Anlauf des Anbieters Mobile 3.0 im DVB-H-Standard stoppten die Landesmedienanstalten im Herbst 2008. Die DVB-H-Lizenz soll neu vergeben werden. Als Anbieter von kostenpflichtigem Live-TV für unterwegs bleiben in Deutschland zurzeit nur die Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone übrig. Sie stehen jedoch in Konkurrenz zum kostenlosen DVB-T Empfang über das Handy. Entsprechende Geräte werden zum Beispiel von LG angeboten.

Quelle: heise.de

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