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15. Mai 2006 | Allgemeines

Handwerk: Hunderttausenden Unternehmen droht Informationslücke

Generalsekretär Schleyer: Handelsregisterangaben müssen weiterhin in Tageszeitungen veröffentlicht werden

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat sich gegen die Absicht der Bundesregierung ausgesprochen, die Pflicht zur Veröffentlichung der Handelsregisterangaben in Tageszeitungen abzuschaffen und auf das Internet zu übertragen. In einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom 13. Mai 2006 betonte ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer, dass dies bei "vielen hunderttausend Unternehmen eine Informationslücke bringen" würde.

Vor allem für handwerkliche Kleinbetriebe sei nicht das Internet, sondern immer noch die Tageszeitung das zentrale Medium. Dort informiere man sich auch über geschäftliche Aktivitäten von Kunden, Mitbewerbern und Konkurrenten. "Das Handwerk plädiert daher für eine Beibehaltung der Pflicht zur Veröffentlichung in Tageszeitungen, zumindest aber für eine fünfjährige Übergangszeit. In dieser Zeit sollten parallel neben der Internetveröffentlichung die Handelsregisterangaben auch weiterhin in den örtlichen Tageszeitungen veröffentlicht werden", forderte Schleyer.

Der Generalsekretär bestritt, dass das Handwerk sich damit als "Internetmuffel" erweise. Es unterstütze vielmehr Bestrebungen der öffentlichen Verwaltungen, den notwendigen Informationsaustausch immer stärker per Internet vorzunehmen. Dies gelte beispielhaft für den Bereich der elektronischen Ausschreibungen, wo ZDH und die kommunalen Spitzenverbände zusammenarbeiteten. Das Internet sei auch für das Handwerk ein Medium der Zukunft.

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