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28. November 2005 | Allgemeines

Handelsregisteranzeigen sind in der Zeitung unverzichtbar

Bundesweite Studie: Entscheider befürworten Pflichtveröffentlichung

Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland hält die Handelsregisteranzeigen in der Zeitung für unverzichtbar. Für zwei Drittel der Entscheider in den Bereichen Handel, Handwerk, Dienstleistung und Herstellung ist die Pflichtveröffentlichung von Handelsregisteranzeigen in der Zeitung sinnvoll.

Die Ergebnisse der vom Hamburger Institut BIK Umfrageforschung GmbH vorgelegten repräsen­tativen Studie bestätigten, welch hohe Relevanz die Handelsregisteranzeigen insbesondere für mittelständische Unternehmen hätten, erklärte das Erweiterte Präsidium (Präsidium und Vorsit­zende der Landesverbände) des BDZV am 23. November 2005 in Berlin.

Die Studie liefere auch für die Politik wichtige Erkenntnisse für das weitere Vorgehen. Zwar spreche grundsätzlich nichts dagegen, die EU-Richtlinie über elektronische Handelsregister, die die Abrufbarkeit im Internet ab 1. Januar 2007 vorschreibt, in nationales Recht umzusetzen. Doch sollte die Pflichtveröffentlichung in der Zei­tung auch langfristig beibehalten werden. Hierfür habe sich im Übrigen das EU-Parlament aus­drücklich ausgesprochen. Gerade in der Verbin­dung von gedruckter Information und Inhalten im Internet lägen der Studie zufolge die Herausforde­rungen für die Zukunft, so die Zeitungsverleger. Hier könnten die Verlage vor allem für die Unter­nehmen in der Region gedruckte und elektroni­sche Informationspakete zusammenstellen.

BDZV-Präsidium und Landesverbände hoben hervor, wie wichtig es sei, dass nicht nur Unter­nehmensentscheider, sondern auch die breite Öffentlichkeit über Handelsregistereintragungen informiert werden sollte. Dies könne in idealer Weise über die gedruckte Zeitung sichergestellt werden, bei der die Handelsregister ein wesentli­cher Bestandteil des umfassenden Informations­angebots für die Leser seien.

In der vom BDZV in Auftrag gegebenen Studie wurden im Zeitraum Oktober/November bundes­weit 1.400 Unternehmensentscheider gefragt. Jeweils rund ein Drittel der Unternehmen ent­stammt dem Dienstleistungssektor (35 Prozent) und dem Handel (30 Prozent), bei etwa jedem vierten handelt es sich um einem Hersteller; auf das Handwerk entfiel ein Zehntel der befragten Unternehmen.

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