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15. Juli 2005 | Ausland

Hamburger Stiftung kritisiert tunesische Zeitungen

Klaus von Dohnanyi, geschäftsführender Vorstand der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, hat in einem offenen Brief gegen die Diffamierungskampagne protestiert, die die beiden tunesischen Zeitungen „Achouroug“ und „Al-Hadath“ gegen die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Sihem Bensedrine veranstalten. Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte hatte Sihem Bensedrine 2002 für ein Jahr nach Hamburg eingeladen, da sie auf Grund ihrer Artikel gegen Korruption und Machtmissbrauch in Tunesien 2001 verhaftet worden war und mit weiterer Verfolgung rechnen musste. Mittlerweile hat die Stiftung Bensedrines Stipendium bis 2006 verlängert. Im Mai 2005 hatten die beiden tunesischen Tageszeitungen in nahezu gleichlautenden Artikeln die Journalistin unter anderem bezichtigt, der Prostitution nachzugehen und sich an „Ausländer, Zionisten und Freimaurer zu verkaufen“. Der Vorstand der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte protestiert in seinem offenen Brief auf das Schärfste gegen diese Diffamierungen und fordert die tunesischen Medien und die zuständigen Behörden auf, die Kampagne unverzüglich zu beenden und öffentlich die unwahren Beschuldigungen zurück zu nehmen. Kontakt: Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, Martina Bäuerle, Telefon: 040/ 428635757, E-Mail: kontakt@hamburger-stiftung.de.

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