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09. Juli 2004 | Ausland

Haiti: Pressefreiheit kehrt zurück

Die Situation der Pressefreiheit hat sich in Haiti seit dem Sturz von Jean-Bertrand Aristide zu Beginn des Jahres 2004 deutlich verbessert. Das ist das Ergebnis einer Recherche, die die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) in Haiti durchgeführt hat. In dem Bericht „Die Pressefreiheit kehrt zurück: Ein Gewinn, der gefördert werden muss“, führt RoG aus, dass die Presse in Haiti nun wesentlich freier arbeiten könne als zu Zeiten Aristides. Auch habe die neue Regierung versichert, die Morde an Jean Dominique (im Jahr 2000), Brignol Lindor (2002) sowie an dem am 7. März 2004 während einer Anti-Aristide-Demonstration erschossenen spanischen Kameramann Ricardo Ortega aufzuklären. Gleichzeitig weist RoG darauf hin, dass Journalisten in den ländlichen Regionen aus Angst vor den immer noch aktiven Rebellen zur Selbstzensur gezwungen seien. Gelinge es der neuen Regierung nicht, Rebellen und Anhänger des gestürzten Präsidenten, die noch weite Teile des Landes unter Kontrolle hätten, bis zu den Wahlen im kommenden Jahr zu entwaffnen, könnten die Medien erneut zur Zielscheibe von Gewalt werden. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Katrin Evers, Telefon 030/6158585, E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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